macallan
15.12.2014, 10:02
Hallo,
mein 607 V6 Benziner aus dem Jahr 2003 hat allmählich (fast) keinen Wert mehr. Im Sommer 2014 wollten verschiedene Autohändler das Auto für Beträge zwischen 1000 Euro (Peugeot-Niederlassung) und 5000 Euro in Zahlung nehmen, was erstaunlicherweise dieselbe Preisspanne umfasst, wie schon ein oder zwei Jahre zuvor. Dass Peugeot den niedrigsten Inzahlungnahmebetrag auch noch von einer umfassenden technischen Prüfung abhängig machen will, ist nur das Tüpfelchen auf dem i. Alle anderen befragten Autohändler verzichten darauf.
Nun zur konkreten Frage:
Vor einigen Tagen tauchte die Fehlermeldung auf "Servicebatterie schwach"; nach einigen Kilometern Fahrtstrecke und Neustart war die Meldung zumindest bis zum nächsten Tag wieder weg. Merkwürdig ist, dass die erste Servicebatterie bis Mai 2011, also acht Jahre gehalten hat, während die Batterie von 2011 jetzt schon wieder defekt zu sein scheint.
Am Freitag tauchte dann ein neuer Fehler auf: Umweltschutzsystem schwach, gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass der Motor nur noch auf fünf Zylindern lief und erheblich weniger Leistung hatte + sehr unruhiger Leerlauf.
Ist es möglich, dass auch die zweite Fehlermeldung durch die defekte Servicebatterie verursacht wird oder ist das ein davon unabhängiger Fehler?
Für die Servicebatterie habe ich 2011 272,87 Euro bezahlt, diese Investition würde sich sicherlich noch lohnen. Was aber könnte sonst noch an Kosten entstehen, wenn die beiden Fehler nichts miteinander zu tun haben? Der Zahnriemen sollte auch noch gewechselt werden...
Eigentlich gefällt mir mein Auto noch immer und ich würde es gerne noch weiter fahren (zumal es erst 66.000 km gelaufen ist); andererseits möchte ich nicht in Reparaturen investieren, die den Wert des Autos übersteigen. Was also tun?
Ich weiß, eine schwierige Frage (zumal Ihr ja auch keine Hellseher mit Glaskugel seid).
Gruß
macallan