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Peugeot 207 Forum 207 1,6 THP Motorsteuergerät defekt

mikkastern 31.08.2010, 15:34
Hallo,

habe ein Problem, seit einiger Zeit springt bei meinem 207 1,6 THP 155 gerade mal 30.000 km drauf mit gut 3,5 Jahren der Turbo nicht mehr an.
War ein komisches Gefühl beim ersten Auftreten, auf die Autobahn drauf, Gas gegeben normal ab 2.000 Umdrehungen Turbo springt an Power ist da, diesmal nichts, drück bis auf Anschlag kommt nichts, danach das selbe mehrfach aufgetreten.
Termin in der Werkstatt ausgemacht, Diagnose Motorsteuergerät defekt. Da keine Garantie und keine Kulanz soll ich gut 900 Euro dafür hinlegen.
Ich glaube eh, dass dieses (mein) Auto den Titel "goldene Möhre" verdient hätte.

Seit dem Kauf als Neuwagen waren Defekt und ausgetauscht

Turbolader Ölleck komplett Wechsel
Fensterheber links defekt
Steuerkette Führung gebrochen komplett Wechsel
Steuergerät (ABS + ESP) defekt durch Neues ersetzt

und nun das Motosteuergerät defekt, irreparabel muß durch Neues ersetzt werden, dass sind nur die grösseren Sachen, von den "Kleinigkeiten" garnicht zu sprechen.

Da meine Autohaus meint, ich müsste die Kosten für das Motorsteuergerät alleine tragen, da das bei Peugeot als "Mangel" nicht bekannt ist und nicht auf Kulanz gehen kann, meine Frage, hatte das Jemand schon gehabt ??? Oder weiß, ob es (bei Rückrufaktionen) einen internen Code für dieses Fehlermerkmal gibt ???

danke
Mikkastern
Emma 31.08.2010, 16:34
Saarbrücken, den 23.07.2010

Kulanzabwicklung – neue flexible Regelungen für die kaufmännische Kulanz
Sehr geehrter PEUGEOT-Partner,
seitens der Marke unterstützen wir Ihre Kundenbindungsaktivitäten bereits mit der Anwendung der technischen Kulanz. Hierzu aktualisieren wir regelmäßig die so genannte PTC-Liste, um Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine klare Entscheidungsmatrix für Kostenübernahmen des Herstellers zu geben. Bekanntermaßen erfolgt die Abwicklung gemäß den dort beschriebenen Kriterien analog der Herstellergarantieabwicklung.
Dennoch kommt es im Tagesgeschäft immer wieder auch zur Frage nach einer kaufmännischen Kulanzentscheidung für Einzelfälle, die z.B. nicht durch die PTC-Liste abgedeckt sind. Letztendlich können Sie vor Ort die Kundenerwartungen in diesen Fällen am Besten einschätzen. Denn nur Sie wissen, wie viele Fahrzeuge der Marke PEUGEOT Ihr Kunde schon erworben hat und welches zukünftige Umsatzpotenzial bzw. –risiko es in seiner Familie oder seiner Firma mit weiteren Fahrzeugen der Löwenmarke sowie deren Wartung und Reparatur gibt.

Ergo: Wie wichtig der Kunde für die Marke und ihr Autohaus ist, sollten am besten Sie entscheiden.

Dies betrifft speziell die Kostenbeteiligung für Reparaturen nach Ablauf der Garantiezeit.

Voraussetzungen
• Nur nach Kundennachfrage, wobei auch der PEUGEOT Vertragspartner von der Notwendigkeit einer Kulanzleistung überzeugt ist.
• Die Beteiligung muss dem Kunden auf der Kundenrechnung bzw. Gutschrift kommuniziert werden.
• Es werden nur Kulanzzahlungen an den Vertragspartner ausgeführt, wenn keine weiteren Vergütungen (z.B. von der Kundenbetreuung) zu diesem Vorgang existieren.
• Grundsätzliche Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug von der PEUGEOT Deutschland vertrieben wurde. Nötig ist ferner die Instandsetzungen an zugelassenen PEUGEOT Kundenfahrzeugen (unter Angabe der aktuellen Fahrzeugdaten) bei einem PEUGEOT Vertragspartner.
• Die Kulanzabwicklung erfolgt grundsätzlich durch den reparaturausführenden PEUGEOT Vertragspartner. Bei einer direkten Kontaktaufnahme des Kunden mit PEUGEOT Deutschland wird die Anfrage an den PEUGEOT Vertragspartner zur Bearbeitung weitergeleitet.
• Alle Wartungen wurden nach Herstellervorgaben durchgeführt – im Regelfall bei einem autorisierten PEUGEOT Vertragspartner. Die Wartungsnachweise sind von Ihnen zu dokumentieren.
• Es liegen keine gültigen Anschlussgarantien z.B. PEUGEOT Optiway-Verträge oder Verträge externer Anbieter (wie z.B. CarGarantie) vor.
• Alle offenen Überprüfungsaktionen sind zum Zeitpunkt der anstehenden Reparatur durchgeführt worden.
• Nur möglich bei Material- oder Produktionsfehlern, nicht z.B. nach einer fehlerhaft bzw. unfachmännisch ausgeführten Vorreparatur, ungenügendem Pflegezustand des Fahrzeugs oder unsachgemäßer Behandlung bzw. Benutzung des Fahrzeugs.
mikkastern 31.08.2010, 17:36
Hallo Löwen-Genetiker,

danke für die Antwort, für mich hört sich das nach Willkür an und nicht nach kundenorientiertes Verhalten bzw Kulanz gegenüber dem Kunden.

Ist ein Kunde nur nach den aufgeführten Kriterien gut oder weniger gut ???
Flupp 18.09.2010, 01:06
mikkastern schrieb:
Hallo,

habe ein Problem, seit einiger Zeit springt bei meinem 207 1,6 THP 155 gerade mal 30.000 km drauf mit gut 3,5 Jahren der Turbo nicht mehr an.
3.5 Jahre alter THP 155? Du meinst einen 150er, nech?
Kirill 18.09.2010, 01:14
Hm ich hab hier noch keinen gesehen der keine Probleme mit dem Thp hatte.
900euro für ein Steuergerät die wissen wie man die Leute abzockt.
Siebi 20.09.2010, 16:23
Hm... Also das Problem mit plötzlich Turbo weg, gibts beim THP ale Nase lang... Aber Du bist glaub ich der erste, von dem ich lese, bei dem man das Motorsteuergerät als Übeltäter benennt. Möglicherweise die erste zutreffende Diagnose eines Peugeot-Mitarbeiters???

Bei mir zucken Sie alle nur mit den Schultern und wollen "testweise" Teile wechseln, aber darauf laß ich mich nicht ein...

Wär´s denn auch möglich, so´n Steuergerät aus nem Unfallfahrzeug zu bekommen?


MfG

Siebi