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Zylinderkopfdichtung gewechselt und jetzt noch mehr Probleme
Peugeot 106 Forum
Zylinderkopfdichtung gewechselt und jetzt noch mehr Probleme
Hallo zusammen,
hab nen Peugeot 106 Sport Bj. 98 mit 75 PS und 90 000 KM.
Hab nu letztens nachdem festgestellt wurde dass die ZKD durch is diese wechseln lassen und nu nach 2000-3000 KM sifft schon wieder Öl raus und weil das ja nich reicht wird er in normalem Fahrbetrieb schon ungewöhnlich warm. Der nette Herr beim Peugeothändler hat dann mal geschaut und meinte dass der Druck auf dem Kühlsystem eindeutig zu hoch is und das entweder durch die erneut defekte Dichtung kommen könnte oder durch nen Riss im Zylinderkopf. Hab dann die Werkstatt angerufen die die Dichtung gewechselt hat und der tippt nun auch eher auf den Riss im Zylinderkopf.
Außerdem gluckert beim fahren irgendwo Wasser in der Motorgegend. Ist dann das Kühlsystem nicht richtig entlüftet bzw. kann es sein dass durch das Fahren immer wieder Abgas ins Kühlwasser gelangt?
Nun mal meine Frage.
Wie wahrscheinlich ist es dass ein Zylinderkopf nen Riss bekommt?
Ist es auch möglich dass es auch nur an nem jetzt eventuell verzogegen Kopf und der wieder defekten Dichtung liegt?? Ich frag mich halt grade ob ich noch die Kohle investieren soll oder nich.
Danke schonmal.
hallo. ich weiß ja nicht wie die die dichtung getauscht haben. wenn die aber nach 3000 km wieder sifft warscheinlich so:
ventildeckel runter
kopfschrauben aufgedreht
alte dichtung rausgezerrt
neue dichtung dazwischengefriemelt
alte schrauben wieder drauf und fertig
also mal ehrlich. wenn die dichtung schon wieder futsch ist müssen die die sie gewechselt haben das ganze nochmal machen.
klar kann der kopf n riss haben. aber sowas hab ich von noch keinem 106er gehört... 8es sei denn er wurde nicht richtig entlüftet)
und dass deine werkstatt ohne sich mal ein bild zu machen auf nen riss im kopf tippt ist ja mal der hammer.
dann fährste da hin. die machen den kopf runter und sauber und machen ne neue dichtung drauf und du bezahlst nen neuen kopf...
ich will da jetzt keinen schlecht hinstellen. aber sowas kommt in manchen werkstätten vor.
außerdem ist da noch was. der typ von der werkstatt soll dir mal zeigen wie er die kiste entlüftet hat. wenn der dir nicht die drei entlüftungspunkte zeigt (am thermostatgehäuse die inbusschraube - am kühler vorne links der drehstopfen - und an den leitung vom wasserwärmetauscher das autoventilkäppchen) hat er sich n eigentor geschossen. (übrigens muss beim entlüften die heizung auf warm stehen)
dann bezahlt er nämlich mal schön eine neue dichtung und eventuell nen neuen kopf. weil wenn man nen pug nicht richtig entlüftet kann son kopf schon mal reißen.
hoffe geholfen zu haben.
mfg 15at170mod
Hallo,
ich habe haargenau das gleiche Problem mit meinem 106 Sport Baujahr 99/75 PS.
Am Samstag hatte ich den Wagen mit neuer Zylinderkopfdichtung zurück bekommen.
Zuerst lief er dann wieder einwandfrei und ich bin mir auch sicher dass das Ganze in der Werstatt gewissenhaft gemacht wurde(bislang wurde immer alles sehr zufriedenstellend gemacht und neue Dehnschrauben und Motorspülungen etc. stehen auch auf der Rechnung).
Mittags kochte mir dann aber der Kühler über und seit Montag steht der Wagen wieder in der Werkstatt(war dann aber seit Samstag keinen Meter mehr gefahren
).
Bei der Fahrt zur Werkstatt ist mir auch besagtes "Gluckern" aufgefallen!?
Nachdem sich gestern gezeigt hatte dass immer noch Abgas in den Kühlkreislauf drückt war der erste Tip auch nen Riss im Zylinderkopf aber nachdem die heute den Kopf wieder abgenommen haben,haben die in diese Richtung erstmal Entwarnung gegeben.Der ist wohl nicht verzogen und sichtbare Schäden gibt es wohl auch keine.
Allerdings sind die auch etwas ratlos woher das Problem sonst kommen könnte.
Mich würde mal interessieren was aus der Sache des Threaderstellers geworden ist.
Hat es tatsächlich am Entlüften gelegen?
MfG Mark
hi. also das ganze ist so. wenn deine werkstatt den kopf ordentlich drauf gemacht hat aber nicht richtig entlüftet hat (das gluggern was zu hören war kommt aus dem heizungskühler der in der mitte vom armaturenbrett sitzt) kann es sein, dass der kopf durch die überhitzung irgendwo nachgegenben hat und gerissen ist.
mit dem auge sieht man da aber schonmal überhaupt nichts. es sei denn das ist n richtig böser riss drin.
also. um risse festzustellen gibt es meines wissens zwei möglichekeiten.
prüfflüssigkeit
abdrücken
zur flüssigkeit: das haben die nach meinem fahrradunfall mit meiner magnesiumgabel gemacht um zu sehen ob risse drin sind... weiß aber nicht ob man das auch mit zylinderköpfen auch macht...
also da wird ne komische pampe drübergekippt, dann wird gewartet und danach der überschüssige rest abgeputzt... dann setzte sich der kerl ne brille auf und lauchtete mit ner art taschenlampe alles genaustens ab... die risse (ja es waren leider welche drin) waren dann so dunkelblau bis lila
zum abdrücken: das kenn ich aus der praxis... da bringt man den komplett zerlegten kopf (ohne ventile usw...) zu einem spezi...
der hat abdrückplatten zwischen denen der kopf eingespannt wird. dann wird wasser mit extrem hohen druck durch die platten und durch die kühlkanäle im kopf geschickt... und wenn was undicht ist sieht er das dann... das hab ich schon öfter machen lassen. achso. wenn das mit dem kalten wasser nicht reicht tut der den kopf erwärmen und zusätzlich richtuig heißes waser durchschicken. dann dehnen sich dir isse aus und man sieht wo es wasser rauströpfelt...
kannst die werkstatt ja mal drauf ansprechen. wie gesagt. wenns ne freie ist haben die bestimmt nicht richtig entlüftet. kann man ja auch nicht verlangen, dass die das wissen. die meisten autos haben eine entlüftung (bzw entlüften sich selbst) und peugeot hat drei...
mfg 15at170mod
Hallo,
erstmal Danke für deine Antwort.
Auf das Entlüften hab ich die angesprochen und die haben mir versichert dass das alles ok war.Nur weil es ne freie Werkstatt ist müssen die nicht zwangsläufig doof sein.....
Im Gegenzug sind aber leider die Peugeot Händler in meinem Umkreis alle Schrott!!!
Der 106 hatte damals nach 2 Jahren das spinnen angefangen und es hat mich 2 Jahre,viel Geld und viele Besuche bei allen Peugeot Händlern im Umkreis gekostet bis ich,mithilfe eines Tips aud dem Internet, den Fehler beheben konnte (Sagem Zündspule,gab es wohl auch beim 106 75PS).
Wenn die Peugeot Leute sich mal so rein gekniet hätten wie die aus der freien Werkstatt es jetzt seit einer Woche tun.....
Naja,um zum Thema zurück zu kommen.
Gestern war ich mit dem Kopf zum abdrücken---> alles in Ordnung!
Plan ist er auch.
Mal im Ernst,wenn die beim Auseinanderschrauben gesehen hätten dass die Dichtung nicht richtig gesessen hat,dann würden die doch nicht den kompletten Kopf auseinanderschrauben und tagelang nen Fehler suchen.Das kriegen die doch eh nicht bezahlt.
Ach ja,die hatten,bevor die den Motor wieder zerpflückt hatten,im Kühlkreislauf nen CO2 Wert von 200 ermittelt(keine Ahnung ob das viel oder wenig ist).Auf jeden Fall muss es ja irgendwo ne Verbindung von den Abgaskanälen zum Kühlkreislauf geben.
Hast du vielleicht noch ne andere Idee?
Gruss Mark
vorweg, ich vertseh vom 106 nix, habe aber schon etliche Zylinderkopfdichtungen bei opelartigen gewechselt. Je nach Baujahr waren da ganz verschiedene Anzugsverfahren üblich, die z.T. wurde a nochmal nachgezogen, z.T. nicht. Falls Peugeot da eine ganz besondere Vorgabe macht, die vielleicht in einer freien Werkstatt so nicht ausgeführt wird, könnte das zu soclhen raschen Neuschäden führen. Frag doch mal nach den Anzugsdaten.
Wollte nur die Anmerkung in den Raum werfen, dass beim vorletzten Auto das ich hatte (306) mir auf die Kopfdichtung eine Garantie (1 Jahr?) gegeben wurde. War auch ne freie Werkstatt (die mit 3 mal "Nachbessern" das Ding endlich dicht bekommen hat.....).
Zu Thema noch mehr investieren:
Meinen "neuen" 206SW hätte ich bestimmt nochmal 1/4 mehr abbezahlt, wenn ich mir nicht immer wieder gesagt hätte "das lass ich reparieren, kann ja nix mehr kaputt gehen".... Dieses denken scheint eine Provokation für den Autogott zu sein. Ja da ging noch eine Menge kaputt, bevor ich begriffen hatte. :-(
Hallo
ich würde auch sagen das du Garantie darauf hast!
Ich würde auch mal frage wo er entlüftet hat!
und die Anzugsdrehmomente sind 2 kilo voranzug und 240 Grad und um das anzuziehe brauch man spezialwerkzeug!
hello hello good to be back...
wollte schon vor zwei tagen was dazu schreiben aber irgendwie ging das nicht, weil ich meine firewall zu sensibel eingestellt hatte... bin grad eben erst drauf gekommen...
also viel spaß beim lesen :-D
also hab nun endlich wieder zeit zum schreiben...
also. die in der frien werkstatt müssen echt nicht zwangsläufig doof sein (ich arbeite zur zeit selber in einer)...
aber das mit dem entlüften hat was mit wissen zu tun und nicht mit intelligenz. also die meisten die ich kenne wissen nicht wies geht...
dann was zu den kopfschrauben.
also die werden auf keinen fall nochmal nachgezogen. son scheiß gibt es im pkw bereich fast nicht mehr, weil dehnschrauben verwendet werden, die den anpressdruck auch aufrechterhalten wenn sich die kopfdichtung setzt...
so. hier mal die anzugsdrehmomente und winkel für einen pug 106 XSi 1.6 Baujahr 1995 (der hat eine Metallkopfdichtung):
stufe 1: 20 NM
stufe 2: 240 grad
dann warmlaufen lassen auf 80grad celsius
dann der reihe nach immer eine schraube lösen und wieder so festziehen wie oben beschrieben.
so. wenn du mir die schlüsselnummern zu zwei und zu drei und das baujahr von deiner kiste verrätst kann ich dir die die werte für deine kiste besorgen...
ähm der co gehalt scheint mir doch ein wenig hoch.
also normalerweise dürfte da gar nichts drin sein. weil co ja nur beim reduzieren von sauerstoff (sprich verbrennung des gemisches im motor) entsteht.
was ist denn eigendlich mit dem motorblock? ist der auch plan?
stehen die laufbüchsen etwas über (das ist extrem wichtig!!!)?
so. mehr fällt mir grad mal nicht ein... sprech das mal mit den laufbüchsen an. wenn die nicht 0,03-0,10 mm überstehen wird das nie was. das können die aber nur mit einer messuhr feststellen... mit nem messscheiber geht das nicht... der unterschied zwischen den einzelnen büchsen darf nicht größer als0,005 mm sein...
denke mal, das daher dein problem kommt. sollte es so sein müssen die dichtringe der büchsen getauscht werden. kannst dich ja dann nochmal melden. dann schreib ich wies geht...
mfg 15at170mod
so. hatte das in der zwischenablage... aber da ja kossi in der zwischenzeit noch was geschrieben hat muss ich dazu noch was antworten. also man braucht definitiv kein spezialwerkzeug um die kopfschrauben festzuziehen.einfach ein stück papier nehmen und nen winkel von 240 grad aufzeichen (180+60) so. dann weiß man ja wieviel man drehen muss. dann die schrauben halt vorziehen und mit drehwinkel nachzerren...
Auch hier mal moin!
Jaja, die TU motoren und die Koppdichtung!
Habe schon ettliche gemacht und keiner gluckert, und das in der Garage zuhause...
15at170mod wirds wissen, beim ausbau muss der motor kalt sein, 20 grad rum, weil doch alles auf basis normtemperatur usw gebaut wird.
ist die dichtung raus, muss penibel genau die komplette fläche des blocks gesäubert werden, mit feinem sandpapier unter 200er körnung geht da gar nichts.
dann muss sichergestellt werden dass kein abrieb vom papier auf dem rand vom block rumliegt, was für die fläche des blocks gilt gilt natürlich auch für den kopf, gelle?
Mit planlineal prüfen ob die Kolbenbüchsen nicht tiefer sitzen als der
rand vom b lock selbst, iss klar, bringt keine dichtung was ;-)
passt das alles kann man zusammenbauen.
Ach ja, hab einenKopf tauschen müssen, der war regelrecht ausgespült, richtige ausschürfungen im alu! plan war er, aber die ausschürfungen gaben den abgasen freies geleit richtung kühlkreislauf.
Das entüften ist dann das aller interessanteste dabei! Ich mach das
immer so. Auto anheben vorne rechts(!!!) entlüftungsstopfen von heizungskühler auf und am motorkühler einfüllen bis es rauskommt ( am entlüfterstopfen, dann zumachen).
Auto anheben vorne links(!!!), imbusschraube am kopf aufdrehen, weiter auffüllen am kühler bis auch da die soße kommt. zudrehen. entlüfterschraube am motorkühler(vorne links) auf und als weiter brühe reinschütten. zumachen, kühlereinfülstopfen offen lassen, ato ablassen, heizung an auf warm und motor laufen lassen. Motorkühler immer schön randvoll lassen wanne unterstellen, es kommt garantiert mal oben was raus.
Kühlwasserspiegel beobachten, steigt er, ist luft irgendwo, alle entlüftungsschrauben nacheinander mal auf und zu, irgendwo kommt luft raus.
Als mal kurz und kräftig gas geben, damit die wasserpumpe das
wasser mal beschleunigt und evtl Luft die irgendwo gefangen ist mitreisst. die kommt dann hier und dan im motorkühler raus, immer wieder nachfüllen, der wasserspiegel muss stets über der
höhe aller entlüftungspunkte sein, sonst zieht er an den stellen beim öffnen ja luft.
Immer wieder entlüften, springt der motorventilator an ist gut, deckel drauf und ne runde brennen, deckel wieder auf(!!!!!VORSICHT DRUCK UND HEISS!!!!!VERBRÜHUNGSGEFAHR) und zwar ganz sachte, man merkt wenn es anfängt zu zischen, behutsam den druck ablassen, wasserspiegel kontrollieren auffüllen und nochmals entlüften. solange es im handschuhfach gluckert, ist noch luft da.
So, jetzt mal zu den fragen.
Ist CO im Kühler nachweisbar besteht eine Verbindung zum brennraum, das heisst riss, krummer kopp, ausspülungen oder die Laufbüchsen sind abgesackt oder die schrauben stümperhaft
angezogen.
Kein co im kühler, liegts nicht an der Dichtung, ganz einfach.
Dann kommen in frage, undichter schlauch, risse in plastikgehäusen des kühlkreislaufs oder undichte motor oder heizungskühler oder ausgeschlagene oder undichte wassserpumpe. all das macht sich jedoch durch wasserverlust bemerkar.
Entschuldigt dass ich euch halb totgelabert hab, aber Kopfdichtung mach ich am 106 am allerliebsten, merkt mans?
Mfg Otis
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