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Smalltalk Eure Meinung zur technischen Philosophie von PSA

Force406 07.02.2010, 09:31
Hallo Leute.

Da ich in letzter Zeit immer mehr Threads lese, die sich wohl letztlich
darum drehen, dass Leute sich das Bus-System versehentlich zerschießen
oder schon zerschossen haben, möchte ich mal eure Meinung zu dem
Murks hören, den PSA da fabriziert hat mit dem Bus-System.

Bitte begründet eure Meinung etwas und Antwortet auch nur, wenn ihr
nicht gerade das erste mal was von Bus-Systemen hört und auch
bitte keine wilden Verschimpfungen. ;-) Ich möchte mal "professionellere",
fundierte Meinungen austauschen.

Als Elektroniker, Techniker und derzeit Student von (u. a.) Informatik-Wissenschaft
bin ich der Ansicht, dass PSA da die Kunden in eine böse Falle laufen
lässt mit dem Bus-System, das von einem "herkömmlichen" Radio
gekillt werden kann, wenn man keinen Adapter zum entkoppeln verwendet.
Ich finde es fast schon unverantwortlich, denn im schlimmsten Falle
kann man sein getoastetes Steuergerät (je nach Bräunungsgrad) nur noch
mit Butter und Marmelade bestreichen und versuchen, es zu essen. :-P

Mich interessiert an dieser Stelle: Haben andere Autobauer auch so nen
Murks am Start?
Dass PSA nur minderwertige Elektronik verbaut, hört man leider allzuoft
aus dem Inhalt der Threads heraus. Aber da scheint wohl auch Bosch
mit drin zu stecken. Nun wissen wir ja, was koreanische Elektronik
taugt. Auf der letzten Arbeitsstelle hatten wir koreanische LEDs, denen
fielen die Optiken ab nach dem erreichen der Betriebstemperatur, aber das nur am Rande.

Also, eure Meinungen?

MfG Force406
106S1 07.02.2010, 09:37
murks verbaut PSa nicht VDO/siemens Denso Bosch Valeo komponenten sind verbaut und wieso böse falle? sicher hat man anfangs mit den "ISO" steckern und dem datenbus fehler begangen aber bei jedem zubehörradio steht in der anleitung das man sich beim hersteller informieren soll!! und wer das aus faulheit oder bequemlichkeit nicht macht ist selber schuld.
die komponenten sich sicher nicht minderwertig nur hats man beim bauort sicher hin und wieder nicht 100%ig überlegt.
so das bei älteren modellen wasser in die BSI gelaufen war und diese dann lahmlegte.


PS sicher hätte man auch bestimmte komponenten der BSI steckbar machen können (also einzeln tauschbar) wie z.B. die relais ich hatte bisher keine BSI die durch radioverbau abgeraucht ist. meist half die 2 stunden batterie methode und eine neue software
knallda 07.02.2010, 10:09
Also ein seriöser Händler zum Beispiel weist darauf hin.

Ich habe bei der Übergabe meines 207 ein Beiblatt bekommen, auf dem extra alles steht. Das heißt, sollte man vor haben, irgendwelche Bauteile zu verändern oder einzubauen, welche auf die Elektronik des Autos zugreifen, sollte man einen Vertragshändler zu rate ziehen und den Einbau evtl. von ihm vornehmen lassen.

Dass wir solche Systeme in den Autos haben, erleichtert uns auch vieles und bietet viel Komfort.

Also ich hatte bisher noch kein einziges Problem mit der Elektronik an meinem 207. Bei meinem 206 war das zwar anders, aber anscheinend haben die sich verbessert ...
commi2k 07.02.2010, 11:10
Hallo,

das mit dem BUS System gibt es doch schon lange. Auch z.b. bei Renault Fahrzeugen, gibt es das seit mindestens 2003.

Desweiteren kooperiert Peugeot mit BMW bei der Motorenherstellung und dabei kommen richtig gute Motoren hervor und es sind die gleichen wie beim Mini.

Auch die Qualitätsanmutung im Innenraum ist sehr gut.

Finde das Peugeot auf dem richtigen Wege ist. :-)
BlueLion 09.02.2010, 13:43
commi2k schrieb:
...

Desweiteren kooperiert Peugeot mit BMW bei der Motorenherstellung und dabei kommen richtig gute Motoren hervor und es sind die gleichen wie beim Mini.

...
Dafür, das es so "gute" Motoren sind haben die THPs aber leider doch ein paar Probleme zu viel meiner Meinung nach. Der Thread im 207ner-Bereich wird ständig erweitert...
Daniel207 09.02.2010, 14:05
Aber die VTi´s sind Sahne. :-D
rh29 10.02.2010, 09:05
Daniel207 schrieb:
Aber die VTi´s sind Sahne. :-D
100% zustimmung!!

zum bus-system:
ich finde es immer schön, wenn das system daran schuld ist, dass es von einem nutzer zerstört wurde, der es falsch bedient hat!

ich kenne bus-systeme von der arbeit her. ich will nicht behaupten, ich würde außergewöhnlich viel davon verstehen, aber es scheint mir doch durchaus sinnvoll zu sein. so können wir an anlagen die software ändern, durch die standards im bus wissen wir, dass es trotzdem funktioniert. wir können auch andere messgeräte oder so anschließen, über den bus bekommt es der auswerte-pc nicht mit, es funktioniert trotzdem.

ich vermute mal, bei autos wird es ähnlich sein, es macht vermutlich die produktion einfacher (man muss nur im boardcomputer die sachen freischalten, die am bus dranhängen).

außerdem ist es doch ne nette ABM für die werkstätten, wenn wieder mal einer ohne lesen und informationsdrang sich ans radio gemacht hat und dann für vierstellige beträge nen neues steuergrät braucht!

ich finde, es ist absolut kein nachteil bei einem gerät, dass es nicht wie "vor dem krieg" ist, man will ja auch mal neue features an seinem auto haben...
4-0-7 10.02.2010, 10:18
Hier zunächst mein Backstagepass für den Zutritt zum professionellen Austausch: Informatiker, beschäftigt als IT-Berater. Darf ich? ;-) Scherz beiseite.

Ich finde das Grundkonzept einer zentralen Steuereinheit durchaus sehr gut. Wie 106S1 bereits sagte, wäre aber ein Aufbau, bestehend aus mehreren Komponenten, sicherlich günstiger und flexibler. So könnten auch Neuerungen verbaut werden, die sich durch ein reines Firmware-Update nicht erreichen lassen.

Dass eine solche Steuereinheit nicht 100%ig gegen eindringenden Schmutz und sogar Wasser geschützt ist, werte ich mal als anfängliche Schwierigkeiten und als "nicht lange genug drüber nachgedacht".

Wer sich diese Steuereinheit aber durch eigenes Zutun zerstört, ist im Allgemeinen erstmal selber Schuld. Natürlich wäre es sicherer, dann auch proprietäre Adapter zu erstellen und nicht einen Standardstecker mit proprietärer Belegung zu verwenden. Aber beim Eingriff in die Bordelektronik sollte schon bekannt sein, dass man aufpassen muss und sich tendenziell etwas kaputt machen kann.

Neue, moderne Funktionalitäten lassen sich ohne einen Zentralcomputer nicht bewerkstelligen.

Dass ausgerechnet Peugeot nun billige Materialien verbauen soll, sehe ich nicht so. Erste Generationen des letzten BMW 5er´s standen äußerst häufig in der Werkstatt. In erster Linie wg. elektronischer Probleme. Es ist einfach ein Wandel erkennbar, dass die Probleme eher im elektronischen Bereich auftreten. Das geht über Motorsteuerung bis hin zu den Komfortelektronikteilen.

Verzichten möchte auch keiner mehr auf Licht- und Regensensor, Klimaautomatik, Follow-Me-Home-Licht, ESP, ASR, Gurtwarner oder die wesentlich weiter entwickelten Features von Mercedes & Co. wie PreSafe, Nachtkamera, Schilderkennung etc.
106S1 15.02.2010, 17:37
VTI und sahne?? immer wenn ich einen fahre suche ich die leistung! unterhalb von 4000 touren! das ist nix und das finde ich scheiße da zog mein 1.0er williger los als diese BMW..... selbst mein 306er mit 110PS zieht besser als nen 207 mit dem 120VTI
(bis zu den besagten 4000) auf der autobahn ist meiner deutlich!!! spritziger und im verbrauch nimmt meiner bei flotten fahren 8 liter den VTI bekam ich beim schleichen auf 7,6 liter.

ich halte Persöhlich wenig von den motoren. denen fehlt der druck unenrum und ich will nicht wegen einen überholmanöver nicht gleich 2 gänge runter schalten



die THPs laufen wenn sie laufen ganz gut!