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Peugeot Partner Forum Turbolader und nur Ärger

BSD2 09.12.2009, 10:04
Hallo,

wende mich an euch mit der Bitte um Tipps. Mein Peugeot Partner Baujahr Jan/07 ist wiedermal in der Werkstatt seit Wochen.

Im Juni diesen Jahres hatte ich den ersten Turboladerschaden. Seit dem habe ich drei regenerierte Turbos zerschossen. Die Werkstatt weis nicht weiter. Es wurden die Ölwanne und Zuleitungen gereinigt, die Dichtungen erneuert.

Die Reklamation der Werkstatt für den ersten Turbo wurde seitens der Firma Motair abgelehnt mit der Begründung (Zitat):

Durch einen Ölmangel an der Lagerstelle des Turbos ist es zur metallischen Berührung zwischen Wellenschaft und der Radiallager gekommen. Das Laufzeug ist im weiteren Verlauf ausgeschlagen. Das Laufzeug blockiertein Folge kurzzeitig wodurch sich die Wellenmutter (linksgewinde) vom Wellenschaft löste und das Verdichtungsrad beschädigte. Das turbinenseitige Radiallager ist gebrochen und weitere Bauteile wurden beschädigt.(Ende)

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat noch einen Hinweis wo der Fehler liegen könnte. Bin auf mein Auto beruflich angewiesen und stehe vor dem wirtschaftlichen aus.

MfG
106S1 17.04.2010, 09:11
wenn es ein 1.6HDI ist muss!!!! in der zulaufleitung am motor das sieb rausgenommen werden! außerdem ist die öl-wanne zu demontieren und zu reinigen sowie neues öl und filter zu verbauen!!
sollten öl-schlamm vorhanden sein muss eine spezielle reinigung erfolgen (peugeot werkstätten sollten das kennen)
heini07 21.10.2010, 19:49
Lieber BSD2, 106S1 und alle Interessierte,
auch mein Partner 1,6Hdi, Bj. 2008, 46000 km hatte einen Turboschaden, der sich erst durch Leistungsschwund und dann durch Streifgeräusche am Turboverdichterrad bemerkbar machte. Werkstatt war abweisend bis unfreundlich. Auf Fragen und Hinweise auf das Forum, teilte der Chef (habe das Auto bei ihm gekauft)mir mit, daß das alles nur Negativschreiber sind und er von keinen Turboschäden am 1,6Hdi weiß. Garantie ist abgelaufen, Kulanz könne ich nicht erwarten (40000 Inspekt. in Fremdwerkstatt) und Kosten kann er überhaupt nicht nennen. Ich soll mein Auto über ADAC o.ä. in die Werkstatt schleppen lassen, dann werde man weiter sehen.
Nach dieser kulanten Behandlung sprach ich bei einer Turbofirma vor, die sehr hilfsbereit waren und sehr wohl von häufigen Turboschäden an diesem Motortyp wußten. Vorab übergaben sie mir eine ganze Liste mit Hinweisen zur ordentlichen Vorbereitung zum Turbotausch. Es sollten unter etlichen anderen Reinigungs- und Tauscharbeiten auch das Öl-Zuleitungsrohr mit Filter erneuert werden. Vom Entfernen des Filters war nicht die Rede!!
Lieber 106S1, ist das wirklich sehr wichtig?? Wenn aus Deiner Sicht, JA, werde ich es noch umgehend nachholen.
Bitte melde Dich doch.
Gruß heini
Unbekannt 22.10.2010, 11:29
Schmeiß Filter und Sieb raus! Ein Lader, der sich verabschiedet, produziert metallische Partikel/Späne. Werden sie nicht akribisch entfernt, zerstören diese Partikel im Ölfluß den neuen Lader. Und nebenbei gesagt - der Motor selbst mag diese "Schmiermittelzusätze" auch nicht so sehr.

Gruß - Spargel
heini07 25.10.2010, 23:35
hallo Spargel,
Danke für Deine schnelle Antwort. Habe mich falsch ausgedrückt, natürlich habe ich den Ölfilter und das Motorenöl gewechselt (sogar nach den Reinigungsarbeiten neuen Filter und Öl zum Spülen, dann nach ca.50 km nochmal die gleiche Prozedur mit bestem Öl).
Nur das Sieb unten im Ölzulaufrohr habe ich zwar gereinigt, aber nicht entfernt. War das ein Fehler?
Gruß heini
Unbekannt 27.10.2010, 18:48
Meine Erfahrung beim Laderwechsel bezieht sich zwar auf meinen Nissan, aber auch dort war die Entscheidung, das Sieb heraus zunehmen nicht falsch, wie sich dabei zeigte.

Die Ölwanne hatte ich ebenfalls abgenommen - der Rest metallischer Rückstände darin war auch nach Ablassen des Motoröls nicht unerheblich; sprich - wurde alleine durch das Ölablassen nicht ausgeschwemmt.

Gruß - Spargel
Turboschrauber 17.08.2014, 06:43
Zitat Zitat von BSD2 Beitrag anzeigen
Hallo,

wende mich an euch mit der Bitte um Tipps. Mein Peugeot Partner Baujahr Jan/07 ist wiedermal in der Werkstatt seit Wochen.

Im Juni diesen Jahres hatte ich den ersten Turboladerschaden. Seit dem habe ich drei regenerierte Turbos zerschossen. Die Werkstatt weis nicht weiter. Es wurden die Ölwanne und Zuleitungen gereinigt, die Dichtungen erneuert.

Die Reklamation der Werkstatt für den ersten Turbo wurde seitens der Firma Motair abgelehnt mit der Begründung (Zitat):

Durch einen Ölmangel an der Lagerstelle des Turbos ist es zur metallischen Berührung zwischen Wellenschaft und der Radiallager gekommen. Das Laufzeug ist im weiteren Verlauf ausgeschlagen. Das Laufzeug blockiertein Folge kurzzeitig wodurch sich die Wellenmutter (linksgewinde) vom Wellenschaft löste und das Verdichtungsrad beschädigte. Das turbinenseitige Radiallager ist gebrochen und weitere Bauteile wurden beschädigt.(Ende)

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat noch einen Hinweis wo der Fehler liegen könnte. Bin auf mein Auto beruflich angewiesen und stehe vor dem wirtschaftlichen aus.

MfG
Ich arbeite als kfz. Meister in einem Autohaus und muss sagen es gibt beim 1.6 PSA Motor immer wieder Turboschäden,wobei die Schäden nahezu immer die gleichen sind.Nach langem suchen sind wir im Internet auf Turboprotect gestoßen und haben den Nachrüstsatz bestellt. Mittlerweile haben wir nahezu bald 20 Stück davon verschafft und es ist noch kein Turbo gestorben. Weitere Infos gibts bei turboprotect.de Viel Erfolg Der Turboschrauber
Turboschrauber 17.08.2014, 06:46
Hallo ,ich bin ein Freund von Turboschrauber und schreibe hier weil ich nicht angemeldet bin im Forum und kann die Aussage von Turboschrauber nur bestätigen. Ich hatte 3 Turboschädenk an meinem 307und hab über turboprotect ein solchen Filter bestellt und eingebaut. Seitdem schnurrt mein Turbo wie Schmitts Katze . Gruß Frank
gigi_boy_156 18.10.2014, 19:09
Hallo zusammen,

bei unserem Citroën Berlingo (analog Peugeot Partner), haben wir in kurzer Zeit 2 Laderschäden zu verzeichnen.

Die Reinigung haben wir gemacht, selbstverständlich auch den Ölfilter gewechselt und das besagte Sieb in der Leitung entfernt - trotzdem hat's 'geknallt'.

Kann / ist demnach des Rätsels Lösung, dass die Wanne ebenfalls weg muss (wie ein Vorredner beschrieben hat) um auch diese vollends zu reinigen oder gibt es noch ein weiteres MUST, welches wir berücksichtigen müssen?

Besten Dank im Voraus für Euere Hilfe.

Gruss,


Gigi