markmuc
10.11.2009, 05:35
Hallo,
ich war am Freitag mit meinerm 306er (Bj 96, Laufleistung 240.000 km) zum Radwechseln bei ATU und da ham sie angemerkt daß die Handbremse ungleichmäßig zieht. Naja, ich als kein Fachmann hab das dann korrigieren lassen und hinterher beim Abholen haben die Reifen hinten nicht mehr frei gedreht (was wir beim Aufbocken sahen) und das wurde dann vom Mechaniker duch Abnehmen der Räder und der Scheiben dahinter durch drehen einer kleinen Verstellmutter gefixt. Sah alles sehr nach Bastl-Wastl aus, aber was soll ich sagen, danach drehten sich die Räder wieder frei.
Nun gut, und als der Mechaniker die Radlager geöffnet hatte und eine Menge von schwarzem Staub weggepustet hatte hob er die Rand-Dichtungen der Bremszylinder leicht an und zeigte mir ein bisserl Feuchtigkeit / Flüssigkeitsspuren und hat gesagt daß der Bremszylinder leicht "schwitze", das müsten wir unbedingt sofort (!) austauschen. Sofort in dem Sinne, ich könnte noch die 30km heimfahren, und auch am nächsten Tag bedenkenlos wieder zur Werstatt (mein Büro ist da um die Ecke), aber weiter fahren um Himmels willen nicht.
Der Wagen hat erst letzten Monat anstandslos TÜV bekommen und ist bei allen Bremstests optimal dabei. Wenn ich mir mein Auto so angucke, dann ist er überall schmutzig und ein bisserl ölig, meint Ihr der Mechaniker wollte es halt nur mal "versuchen" (Ich bin ja ein Unwissender) oder ist hier wirklich Gefahr in Verzug?
Zudem hat mir der "Meister" gestern abend gleich noch die Kosten dieser Aktion präsentiert, 350 Euro Material zzgl 75 Euro Einbau, aber hat gleich eingelemkt, weil ich ja wegen einer Reklamation (das freie Drehen der Räder) hier sei biete man mir an, den Einbau gratis durchzuführen. Wenn jmd freiwillig sowas anbietet, ist es dann völlig naiv zu glauben hier stimmt was nicht?
Der Bremsflüssigkeitsstand unter der Haube in dem Gefäß ist übrigens noch in Ordnung.
Vielen Dank für eure Geduld und Hilfe!
Gruß,
Mark