LuPLZ84 schrieb:
Heckfederung verstärken
(Peugeot 306 XRdT EZ 08/94, Lim. 5T)
Bei meinem 306 ist das Heck aufgrund schlaffer werdender Drehstabfedern zunehmend abgesackt - vor allem durch die Beanspruchung mit zusätzlicher Stützlast im Zugbetrieb.
Ich habe beim Händler 2004 MAD-Zusatzfedern (Bild) nachrüsten lassen; bei km-Stand 170.000, davor innerhalb 3 Jahren ca. 8000 km Zugbetriebanteil.
Preis: Satz Zusatzfedern 130,- ¤ (netto, Stand 12/2004, zzgl. Umsatzsteuer/Einbau/Kleinteile/Versand), Gesamtkosten 207,- ¤.
Die unbeladene Höhe des Hecks ist gegenüber dem Neuzustand einer Drehstabfederung nur wenig erhöht. Das Heck sinkt mit Beladung oder Stützlast auf AHK weniger ein. Auf normalen Straßen ist das Federungs- und Abrollverhalten (Solo) kaum verändert. Nur auf grobem Kopfsteinplaster poltert die Heckfederung mit den Zusatzfedern bei unbeladenem Fahrzeug ziemlich heftig.
Bis 5/2009 (km 245.000, davon 25.000 Zugbetrieb, fremdverursachter Totalschaden) blieb die verstärkte Heckfederung unverändert standfest.
Auf teurere Niveaudämpfer habe ich verzichtet, weil mir diese Dämpfer in Kombination mit einer ausgelutschten Drehstabfederung keine richtige Funktion erwarten lassen, bzw. eine Überbeanspruchung des Niveaudämpfers.
Später habe ich erfahren, dass auch eine höhere Einstellung der Drehstabfedern möglich sein soll. Wenn die Drehstabfedern aber beanspruchungsbedingt schon zu weich sind, dann dürfte der Höhenunterschied des Hecks unbeladen/beladen unverändert zu groß sein - nur auf höherem Level.
Gruß LuPLZ84