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Peugeot 207 VTI 95: niedrige Leerlaufdrehzahl bei Kaltstart - geht hin und wieder aus
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Peugeot 207 VTI 95: niedrige Leerlaufdrehzahl bei Kaltstart - geht hin und wieder aus
Hallo zusammen,
meine Freundin hat sich vor ca. 1 Monat einen gebrauchten Peugeot 207 VTI 95 Urban Move gekauft. Schon damals (beim Start zur Probefahrt) ist uns der unruhige Kaltstartleerlauf mit leicht schwankender, niedriger Drehzahl aufgefallen. Da das Ganze nach ca. 1 Minute und 1-2 Mal leichtem Gasgeben wieder ok war und der Motor gut läuft, haben wir das Verhalten auf die längere Standzeit (ca. 2 Monate) beim Händler geschoben.
Leider war dem anscheinend nicht so. Immer wieder, meistens nach Standzeiten > 24h, tritt genau dieses Phänomen bei Kaltstarts auf. Die Drehzahl ist niedrig und schwankt um ca. +/- 100 U/min. Dabei schwankt z.B. entsprechend die Beleuchtung entsprechend im Rhythmus der Drehzahlschwankungen und die Abgase stinken stärker als sonst. Man hat das Gefühl, dass der Motor kurz vorm Abwürgen ist. In dieser Phase nimmt der Motor auch das Gas nicht so gut an. Hin und wieder ist es sogar so, dass der Motor direkt nach dem ersten Startversuch wieder aus geht.
Nach ca. 1 Minute und etwas Drehzahl geben mit dem Gaspedal ist der Spuk dann vorbei und der Motor läuft wieder ruhig.
Was könnte der Grund für dieses Verhalten sein? Oder ist das etwa normal?
Ich habe schon unzählige Begriffe gegoogelt bzw. in diesem Forum gesucht, aber noch keinen bestehenden Thread gefunden. Falls es doch bereits einen geben würde, tut es mir leid und ich wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr den Link hier posten könntet.
Danke schon mal für alle Antworten zu diesem Thema. Viele Grüße,
tbase
Motoren haben eine Kaltstart-Automatik.
Damit wird das Gemisch etwas fetter gestellt und die Leerlauf-Drehzahl etwas erhöht, um das Ausgehen zu verhindern.
So wie sich das liest, wird zwar das Gemisch fetter gestellt, aber der Leerlauf nicht erhöht.
Fahr damit zum Händler und lass das mal prüfen. Beim Händler hast du ja auch eine Gewährleistung, wenn es sich um einen gewerblichen Anbieter handelt.
Hallo, habe das gleiche Problem. Händler meint ist alles in Ordnung, da keine Fehler gespeichert sind. Was hast du jetzt gemacht, läuft der Motor wieder normal?
Hallo,
auch wenn der letzte Beitrag schon lange geschrieben wurde; das Auto fahren immer noch viele...
Exakt das beschriebene Problem hatten wir seit längerer Zeit. Es ist auch ein 207 VTI 95 BJ 2008.
Nach dem Starten lief der Motor unrund. Beim etwas Gasgeben ging der Motor teilweise aus. Das Problem kam immer erst nach den beschriebenden Standzeiten. Also bei uns immer morgens.
Im "Endstadium" musste der Motor öfter 2-3 mal gestartet werden. Und dann noch 30-50 Sekunden im Leerlauf, bevor überhaupt etwas ging.
Dank diverser Forenbeiträge konnte ich das Problem beheben. Es kostete keine 20 Euro und insgesamt ca. 45 Minuten Zeit.
Noch bevor das Ersatzteil da war, konnte ich den Wagen wieder ohne das Kaltstartproblem starten. Gas wurde wieder angenommen; das Fahrzeug zog auch wieder viel besser.
Nun was war das Problem: Der Kühlmitteltemperatursensor.
Nachdem ich am Steuergerät die Stecker gelöst hatte, war ein Stecker nass. Es war eindeutig Kühlmittelflüssigkeit, die die Steckkontakte bereits korrodiert hatte. Als nächstes zog ich am Kühlmitteltemperatursensor den Stecker ab und siehe da, auch nass. Nachdem in einem anderen Beitrag etwas belächelt wurde, wie Kühlmittel vom Sensor zum Steuergerät kommen solle: Hier hatte ich den Beweis. Beim Auswechseln eines "defekten" Kühlmitteltemperatursensors sollte eigentlich immer auch der entsprechende Stecker am Steuergerät kontrolliert werden.
Der Kühlmitteltemperatursensor ist ein Heißleiter. D.h. bei höherer Temperatur sinkt der Widerstand. Weshalb aber trotz dem "Kurzschluss" durch Flüssigkeit die Temperaturanzeige sich fast normal verhielt, ist mir schleierhaft. Zum Schluss war es jedoch manchmal so, dass wenn man nach dem Abstellen den Fahrzeugs die Zündung nochmals einschaltete, die Temperaturanzeige zum Maxmimum hochschnellte, um dann wieder abzufallen.
Zum ersten Beheben ging ich wie folgt vor: Batterie abklemmen. Danach nahm ich ein wenig destilliertes Wasser und säuberte die Kontakte am Steuergerät. Danach den Stecker, der am Steuergerät eingesteckt wird, dann den Stecker des Kühlmitteltemperatursensors und zuletzt die Kontakte des Sensors selbst. Alles mit Destiwasser, danach mit ein wenig Pressluft ausgeblasen.
Eingesteckt und bis zum nächsten Morgen gewartet. Vor dem Starten dann nochmals überprüft, ob alle Kontakte und Stecker trocken sind. Sie waren es und dann durfte ich den Wagen starten.
Positiv: Der Wagen startete problemlos, ging auf die üblichen 1200 Umdrehungen um dann nach einer gewissen Zeit auf die 700-800 rpm zurück. Gas nahm er wieder sofort an.
Seither keine Probleme mehr. Zwischenzeitlich ist auch der neue Sensor verbaut. Den alten Sensor habe ich aufgesägt; im Inneren war etwas Flüssigkeit. Wie die Flüssigkeit ins Innere gelangen konnte? Eine Beschädigung am Metall konnte ich nicht feststellen. Entweder ein mikroskopisch kleiner Riss oder die Dichtung war nicht dicht und Kühlerflüssigkeit konnte etwas über den Metallrand hochziehen um dann von Oben ins Sensorinnere zu gelangen. Bei hoher Temperatur drückte es das ganze durch den Stecker und Kabel zum Steuergerät.
Offensichtlich haben die falschen Widerstandswerte dem kalten Motor einen heißen Motor simuliert. Das Gemisch wurde wohl etwas mager gewählt, weshalb der Motor öfters ausging. Auch die erhöhte Drehzahl beim Kaltstart unterblieb, da ja der Motor angeblich warm sei. Es könnte aber auch sein, dass durch den Sabber am Steuergerät irgendwelche andere Werte beeinflusst wurden, die zu dem Kaltstartproblem führten. Dass würde zumindest erklären, weshalb die Temperaturanzeige stimmte.
Auf jeden Fall fährt sich der Wagen jetzt wieder viel viel angenehmer.
Da ich schon durch diverse Forumsbeiträge viel viel Geld sparen konnte, wollte ich jetzt meinen Erfolgsstory veröffentlichen um vielleicht dem einen oder anderen eine hohe Rechnung des Freundlichen zu ersparen.
Gruß
Wiedehopf
Hallo Wiedehopf,
kannst du mir evtl. sagen, wor der Stecker zu finden ist und welche Farbe der hat. Ich habe seit ca. 1 Woche das gleiche Problem.
MfG
aPeu
Hallo aPeu,
war leider ein paar Tage verreist.
Anbei ein Bild vom Motorraum unseres 207 SW.

Der rot/weiße Zollstock zeigt auf die Position des Kühlmitteltemperatursensors; der gelbe Zollstock auf den großen Stecker, bis zu dem es die Kühlflüssigkeit gedrückt hat. Dort sah es ursprünglich so aus:

Der Stecker selbst sah vor dem Austausch/Trockenlegung so aus:

Den Stecker vom Sensor ab zu bekommen ist mit ein wenig Aufwand verbunden, aber zu schaffen.
So, nun hoffe ich, dass das mit den Bildern funktioniert.
Gruß
Wiedehopf
Hallo zusammen,
habe jetzt seit paar Monaten mein Peugeot 207 VTI 120 Automatic. Seit dem ich das Auto habe habe ich festgestellt das mein Löwe beim ersten Anfahren, Morgens wenn der Motor kalt ist,oder für einige Stunden gestanden hat,stottert.
Was meint ihr. Kann das auch der Kühlmitteltemperatursensor sein?
Bin im Moment absolut ratlos, was das sein könnte. Und bevor ich zum Händler fahre wollt ich mal Fragen ob da jemand genau das gleiche Problem hat/hatte. Und wenn ja, ob ihr ne Lösung oder Tipps für mein Problem habt.
Der Peugeot ist BJ 2007 und 35600 km drauf.
Bis jetzt habe ich die Zündkerzen vor paar Wochen neu gemacht.
Hallo zusammen,
habe das gleiche, vielleicht nicht ganz das gleiche Problem.
Modell: 207 1.6 HDi 110 FAP
Seit ca. 2 Jahren macht mein Peugeot die gleichen Mätzchen.
Das Problem stellt sich bei mir wie folgt dar.
Bei Temperaturen ab ca. 12° und kaltem Motor kann das Gas nicht gehalten werden. Bei niedrigeren Temperaturen tritt dieses Verhalten nicht auf. Ich vermute mal, das wenn ich in diesen Temperaturbereich komme, der Motor nicht im Leerlauf laufen muss. Der Motor läuft also bei diesen Temperaturen sehr unruhig mit Aussetzer und manchmal geht er auch aus. Mittlerweile stelle ich den Motor ab, wenn ich den Wagen aus der Garage hole und diese Schließe will. Ca. 1 KM von zu Hause muss ich in der Regel an einer Ampel halten, wobei ich dieses Problem mit Gas geben im Leerlauf einigermaßen im Griff habe. Sobald der Motor warm ist, ist dieses Problem behoben.
In der Werkstatt, keine Peugeot Werkstatt, meinte man, ich sollte den Wagen mindestens 20 Minuten mit mindestens 140 KM/H fahren. Irgend eine Verkrustung sollte sich dann lösen und über den Auspuff bzw. über die Verbrennung ausgestoßen werden. War aber glaube ich ziemlicher Bockmist.
Könnte auch hier der Sensor das Problem sein?
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