Peugeot 207 Forum
Geräusch am 207 SW
Hallo zusammen, ich habe im April 2011 einen neuen 207 SW gekauft, Automatic, 120 PS. Ab und zu bei nicht vorhersehbaren Situationen - mal Beschleunigen nach Runterfahren vom Gehsteig, mal beim rasanten Anzug bei Linkseinschlag - gibt es einen Schlag vorne, als ob einer mit dem Hammer reingehauen hätte. In der Werkstatt nur unverständliche Blicke, soll das weiter beobachten. Das Geräusch hört sich so an, als ob irgendwo etwas lose ist und wieder einrastet, die Werkstatt hat nicht mal druntergeschaut, ob was lose ist, denn dann müsste es ja immer sein. Hat jemand eine Ahnung, was das sein kann. Gruß uschmann
vlt domlager die durchschlagen
Hast doch Garantie und deshalb ab in die nächste Werkstatt.
Sag denen dein Problem mit dem Schlagen und das in der anderen Werkstatt danach nicht mal geschaut wird.
Sicherheit geht vor.
Wenn das ein Produktionsfehler oder Montagefehler ist, würde ich mit der Sicherheit von Auto und Leben nicht so leichtsinnig sein und einfach weiterfahren ohne zu wissen was defekt ist und abwarten bis was passiert.
Iss klar, wenn Du dich deswegen mal auf der Autobahn wegen des Fehlers mal überschlagen sollst, brauchst du auch nimmer in die Werkstatt.
Gruß Stefan
Hatte mal einen ähnlichen Fall mit einem AUDI-Neuwagen. Der war in den ersten paar Wochen dreimal in der Werkstatt. Gefunden wurde nichts, obwohl das Poltern beim Lenkeinschlag, auf Unebenheiten und in Bodenwellen nicht zu überhören war.
Hab mich dann am Wochenende selbst damit befaßt. Nach zwei Minuten hatte ich es: Montagefehler in der Produktion. Ging in die Richtung, wie Felix oben geschrieben hat: Alle drei Schrauben des vorderen, linken Domlagers waren so lose, dass man sie mit den Fingern drehen konnte. Auf Drehmoment nachgezogen und Ruhe war. Kommentar der Werkstatt: Da kann doch bei einem Neuwagen keiner draufkommen!
Man stelle sich vor, welche Einstellung i.S. Verantwortung und Geschäftsinteresse ein Markenhändler haben muß, wenn er weiß, dass ein Kunde ein 250 km/h schnelles Fahrzeug mit einem hörbaren Schaden fährt und weiterhin weiß, dass dieser Kunde bei meiner damaligen Jahresfahrleistung von mind. 100.000 Km spätestens alle drei Jahre ein Oberklassefahrzeug kauft und mehrmals im Jahr richtiges Geld für Inspektionen, Bremsen- und Reifenwechsel dort liegen lassen soll.
Ich kann Dir nur empfehlen, den Wagen kurzfristig in eine andere Werkstatt zu bringen. Selbst wenn sich im Check nur ein verspannter Stabilisator oder eine loses Motorlager herausstellen sollte - Unregelmäßigkeiten am Fahrwerk sind immer als Risiko anzusehen, so lange sie nicht bekannt sind.
Gruß - Spargel
Oh... das liest sich wie mein Erlebnis mit meinem 914/6 damals...
Getriebe umgehäkelt und den 5. Gang verlängert, Räder hat mein Bruder damals drauf gemacht und hat auch 3 Räder angezogen... nur das 4. Rad war handfest angeschraubt... Das hatte er "vergessen" anzuziehen. Hat sich irgendwomit ablenken lassen.
Auf der AB bei der Probefahrt dann plötzlich Gepolter, weil das Hinterrad komplett lose war. Zum Glück hat es keinen Schaden angerichtet, ausser dass ich dann die Schrauben ausgewechselt habe, als ich wieder Zuhause war. Das hätte böse ins Auge gehen können, wenn man mit 230 über die Bahn fliegt.
Mir ist der Ar*** auf Grundeis gegangen, als ich das gesehen habe.
Gut... ich hätte das prüfen sollen... aber wer denkt denn an so was? Nachschrauben hätte ich die Zuhause eh müssen...nachdem ich wieder zurück war.
Ähnlichen Fall in Grasse/Frankreich erlebt. Ich fahre morgends am Hotel los und bin ununterbrochen auf sehr schlechten Straßen unterwegs. Es hat so wie üblich gepoltert (Fahrzeug sehr tief gelegt und dem entsprechend auch hart). Nach eineinhalb Stunden rauf auf eine gut ausgebaute Straße. Irgendwas fängt bei 60 km/h zu rappeln und zu klopfen an - Lenkung unruhig. Angehalten und gesucht, auch Radschrauben geprüft - nada. Weitergefahren, wurde immer schlimmer. Wieder angehalten und festgestellt, dass an der Alu-Felge in den Bohrungen für die Radschrauben Späne drin sind. Die losen Radmuttern konnte ich vorher nicht finden, da sie sich festgefressen hatten und deshalb beim Nachziehen den Eindruck machten als seien sie fest. Ich vermute, weil ich s..teure Cromodora-Felgen drauf hatte, dass mir nachts jemand die Felgen klauen wollte und gestört wurde. Hat mich einen Urlaubstag, eine Felge und eine Radnabe gekostet.
Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich ein paar hundert km später auf dem Furka-Pass (hat keine Leitplanken) das Rad weggeschmissen hätte. Bei so einem hohen Sturz wäre der Reifen bestimmt kaputt gewesen
.
Gruß - Spargel
Na, ich weiss ja nciht, ob der Reifen den Sturz nicht auch noch unbeschadet überstanden hätte... Du musst dem auch ein wenig Vertrauen schenken... ;-)
Aber da wird einem schon anders, das kann ich nachvollziehen.
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