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Peugeot 206 Forum wiederkehrende Undichtigkeit der Zylinderkopfdichtung

Deliano206 08.09.2016, 20:15
Hallo zusammen,

ich bin leider weder hier, noch im Internet fündig geworden.
Wie bereits im Titel beschrieben, hält die Zylinderkopfdichtung in meinem 206 keine 3 Tage. Dass sie schnell kaputt geht ist ja noch in Ordnung, aber dass ich den Kopf überhaupt garnicht dich kriege, ist schon ärgerlich.
Zum Fahrzeug: Baujahr 2003, 1,4er TU3 Motor
zur Historie: Vorbesitzer war mein Vater, der einen leichten ölverlust im Bereich des Öldruckkanals (vorne links, in der Nähe des Riemens) bemängelte. Mein Cousin, gelernter KFZ-Mechaniker und wahrlich kein unwissender Anfänger, wechselte fachmännisch, wie auch schon etliche Male an anderen Motoren, die Zylinderkopfdichtung. Nach drei Tagen fiel meinem Vater aber erneut eine undichtigkeit auf. Wieder das gleiche, Öldruck wurde gemessen, ging bis 4 Bar und nicht weiter. Also, neue Dichtung.
Wieder nach nur ein paar Kilometern die gleiche undichtigkeit.
Jetzt habe ich den Wagen übernommen, und vor kurzem haben mein Cousin und ich erneut die Dichtung gewechselt. Dabei haben wir mit einem Haarlinial den Kopf und den Motorblock geprüft: Alles grade.
Die neue Dichtung haben wir mit Dichtmasse eingeklebt, die schrauben fachgerecht im schneckenprinzip mit, zuerst 30 dann 60 und zuletzt 90 an- und festgezogen. Die erste Probefahrt verlief ohne Probleme, der Kopf schien dicht zu sein.
Am nächsten Tag, nach ca. 20km (!): Öltropfen unter dem Auto.
Abdeckung vom Keilriemen runter und man konnte sehen, dass es die Dichtung nach aussen gedrückt hat. Genau da, wo sich die Öldruckleitung befindet.

Was ist da los? Zuviel Druck von der Ölpumpe? Haarriss? (aber warum sollte es dann die Dichtung herausdrücken?)

Wie gesagt, ich lese viel davon, dass es sich um ein bekanntes Problem handelt, dass die Dichtung nicht lange hält. Aber nur ein paar Kilometer scheint mir ein wenig extrem zu sein

Kennt jemand das Problem, und vielleicht eine Lösung?
Rostigernagel 08.09.2016, 20:49
Nabend,
-Probierts mal ohne Dichtmasse
-Mit Elring oder Ajusa Dichtung
-Mit leicht eingefetteten Zylinderkopfschrauben (steht so im Buch)
-Absolut Sauberer Dichtfläche
-Und Anzugsdrehmoment nach Anleitung auf der Rückseite der Zylinderkopfdichtungs verpackung.

So sollte man das ganze handhaben würd ich meinen

Mfg Rostiger
Deliano206 09.09.2016, 20:34
Danke schonmal für den Tip. Die nächste Dichtung auf jeden Fall ohne Dichtmasse, Schrauben werden gefettet und die Dichtfläche wird diesmal "poliert"...

Besteht die Möglichkeit, dass die Ölförderpumpe ausserhalb des prüfbaren Bereichs, sprich während der Fahrt, vielleicht aus unerfindlichen gründen mehr als die 4 Bar liefert, und dadurch die Dichtung herausgedrückt wird?
Peupa205 09.09.2016, 20:42
Wie soll sie das machen, außer da sind Kanäle im Kreislauf verstopft ?
Rostigernagel 09.09.2016, 23:15
Nabend,
Ich stimme da zu, kann mir das auch nicht so recht vorstellen.
Ich find alles unter 8-9bar druck mittlerweile nen witz....ne schutzgasflasche hat 200bar und da dichtet nen plastering die Verbindung zum druckminderer ab.

Mfg Rostiger