Unbekannt
29.12.2004, 10:08
Hallo zusammen!
Ich fahre einen 206 Quiksilver mit 109 PS BJ 03/2003, KM 48000.
Ich war mit meinem Auto in der Werkstatt. Letzten Donnerstag bin ich nach der Arbeit losgefahren und musste am Bürgersteig anhalten, weil ein Opi daher ging. Ich habe gebremst, aber die Bremse tat's nicht wirklich. Ich konnte das Bremspedal bis unten durchtreten und die Bremswirkung war fast gleich null. Ich sah den Opi schon fast auf meiner Motorhaube, aber bin Gott sei Dank im letzten Moment zum Stehen gekommen. (Der Opi bedankte sich noch winkend, dass ich anhalte, und ich saß schweißgebadet im Auto...)
Bin dann sofort in die Werstatt gefahren, auf dem Weg dorthin funktionierte die Bremse wieder einigermaßen. Nun ja, die haben dann auf dem Bremsenprüfstand festgestellt, dass die Bremswirkung normal wäre. Allerdings haben sie das Auto dann da behalten und ich bin dann am Wochenende mit einem 75 PS - 206 SW rumgejuckelt. :-( Hölle.
Habe das Auto gestern wieder abgeholt. Der Typ meinte, sie hätten den Hauptbremszylinder und die Bremsflüssigkeit gewechselt. Bin jetzt mittlerweile schon 150 km gefahren. Das Auto bremst zwar, allerdings muss ich das Pedal viel weiter durchtreten, um zu bremsen. Habe eben in der Werkstatt angerufen und mir wurde gesagt, dass es völlig normal wäre, dass die Bremse nach einem Bremsflüssigkeitswechsel "weicher" würde. Ich bin aber der Meinung, dass die nicht "weich", sondern eher "kuschelweich" ist. Früher brauchte ich die Bremse nur kurz antippen, und die Karre bremste wie Sau.
Na ja, der Mensch meinte, sie könnten die Bremse noch mal entlüften, könnte mir aber nicht versprechen, dass es so wird wie früher. Das wäre normal, man würde sich dran gewöhnen.
Stimmt das? Hat jemand ähnliche Probleme?
Gruß, Jochen