Lutz Schock
17.11.2019, 06:42
Hallöle @All,
gestern traff ich mich ja mit unserem Forumsmitglied "Schnitter" bei der Stelle wo Er seine beiden 205'er untergestellt hatte & sein Problem bestand darin, das Er beide Fahrzeuge aus der Unterstellung verbringen musste, aber sein RG nicht mehr anspringen wollte & einen vermuteten Kolbenringeschaden an einem Zylinder haben sollte.
Also das benötigte Werkzeug nebst einer neuen Batterie eingepackt & losgefahren.
Als wir dann gemeinsam dort ankamen & eintrafen, sind wir dann so gleich an den RG gegangen gewesen.
Also Fahrertür auf & Motorhaube geöffnet, wobei mir sofort dabei auffiel, dass das Kupplungspedal keine normale Stellung inne hatte, sondern es auf halb Sieben stand!
Soll heißen, das es zwischen getretenem Pedal & Endlage (eingekuppelt), in der Häfte stehen geblieben war, was ja aber im Grunde nicht normal ist & auch nichts gutes verheißt.
Aber das war im ersten Moment nicht so wichtig für uns, da ja erst einmal der Motor zum Laufen gebracht werden sollte.
Also meine neue Batterie eingebaut & Anschlüsse hergestellt gehabt, zusätzlich noch eine 2. Batterie mit 75 Ah zur Starthilfeunterstützung mittels Überbrückungskabel mit angeschlossen gehabt, damit ordentliche Batteriepower zum Starten vorhanden war.
Also rein ins Auto um den Motor starten zu können, 2 x die Zündung eingeschaltet gehabt, um das Laufen der Kraftstoffförderpumpe im Tank zu hören & die Zündung noch für 10 Sekunden angelassen wegen des Drehzahlstellmotors.
Pumpe lief wie Sie sollte jeweils 5 Sekunden lang & dann war Ruhe, von daher war esrt mal davon ausgegangen, das auch Kraftstoff gefördert wurde zur Monopointeinspritzanlage, also 3. Versuch, Zündung an, Krafstoffförderpumpe 5 Sekunden lang hören & nach 10 Sekunden an Wartezeit Zündschlüssel gedreht & siehe da, nach ca. 4 bis 5 Sekunden sprang der Motor des RG's auch sofort an & lief.
So, aber was war jetzt mit dem Kupplungspedal los & warum hing selbiges dann so, was war oder ist der Grund dafür?
Ein Kupplungsversuch mit dem Einlegen eines Ganges, scheiterte kläglich, da die Kupplung nicht genügend trennte & sich ein Gang ohne Zähneknirschen im Getriebe, nicht einlegen ließ, also stimmt da irgend etwas nicht im Staate Dänemark, was nun galt heraus zufinden.
Also raus aus dem Auto & nach vorne zum Motor hin & mal nachschauen was da los ist oder was da nicht stimmen kann, falls äußerlich dann überhaupt etwas sichtbar sein sollte, woran es hätte liegen können!
Ich staunte dann aber nicht schlecht was ich da dann entdeckte, denn das hatte ich bisher bei keinem 205'er, so noch nicht gesehen oder zu Gesicht bekommen gehabt!
Da verlief das Kupplungsseil aus der Spritzwand zum Personenraum kommend, unterhalb des Getriebes lang & kam dann in einem großen Bogen zwischen dem Getriebe & dem Kühler, zur Ausrückgabel hoch!!! 😮😮😮
Ei der Daus, was war das denn bitte???
Bisher kannte ich nur die normale Version des verlaufenden Kupplungsseiles in der Kurzvariante, also von der Spritzwand kommend auf direkt geradem Weg unterhalb am Batteriehalter vorbei zur Ausrückgabel hin!
Ich war nicht schlecht erstaunt gewesen, als ich das dann so sah & so einen Verlauf des Kupplungsseiles war mir bisher noch nicht untergekommen, war das jetzt normal, denn bei der herkömmlich kurzen Kupplungsseilvariante die ich als üblich bezeichnen würde, bewegt sich beim Treten des Kupplungspedals, die Ausrückgabel der Motorkupplung, diese zum Personenraum hin, nur verlief es dann genau entgegen gesetzt des normalen Verlaufes bei dem Kupplungseiles & der Ausrückgabel!
Also was war das & was hatte dies bitte zu bedeuten gehabt, ich stand da & staunte wie der Ochs vorm Berg, denn so hatte ich es noch nie gesehen, war das normal oder was bedeutete dies dann???
Denn logisch gedacht, würde sich ja bei dem Verlauf des Kupplungsseiles & beim Treten des Kupplungspedals, die Achse der Ausrückgabel entgegengesetzt drehen, also mit dem Ausrücklager weg von der Kupplung, was aber im Grunde nicht wirklich funktionieren kann, um zu kuppeln???
Nun meine Frage an die alten 205'er Experten & Schrauber hier, gibt es solch eine Kupplungsseilführung tatsächlich auf Grund eines anderen mir noch unbekannten Grtriebetyps dann???
Denn beim Auskuppeln verläuft ja dann die Ausrückgabel in Richtung des Kühlers, anstatt wie gewohnt dann, in Richtung zum Personenraum hin & um was für ein Getriebe handelt es sich also was bei Schnitter's RG dann, was verbaut worden war ab Werk???
Ich hatte schon ein paar TU3M unter meinen Händen gehabt, aber bisher noch niemals einen derartigen Kupplungsseilverlauf gesehen gehabt, wie bei diesem RG mit TU3M Motor dann!
Ist das also normal oder was hat das dann zu bedeuten, vielleicht kann mich ja mal darüber jemand der Experten dahin gehend aufklären!
Ich hoffe das ich mich auch verständlich genug dazu geäußert habe, das es auch verständlich ist für alle.
Gruss Lutz...