PHANTOMIAS
08.10.2013, 18:50
Hallo an alle!
Ich habe ein in die Jahre gekommener Peugeot 106, BJ 95, 1.0l, 210TKM.
Seit ein paar Tagen höre ich beim Fahren über Unebenheiten hinten Geräusche.
Drücke ich hinten am Kofferraum das Auto im Stand runter, so höre ich ein quietschendes-knarzendes Geräusch.
Die Hinterachsen-Probleme des Peugeot sind mir bekannt, und so bin ich zum lokalen Peugeot-Händler, der mir meine Vermutung bestätigt hat, dass es die Lager, also die Nadellager sein sollen.
Wie kann ich das selbst kontrollieren? Ich dachte eher, dass wenn die Nadellager kaputt sind, dass es nicht quietscht sondern eher poltert oder metallisch klingt, was es nicht tut. Es könnten ja auch die Stoßdämpfer sein oder was ganz Anderes?
Aber ich bin schon mal auf der Suche nach einer neuen Hinterachse.
Es gibt wohl verschiedene Möglichkeiten:
- Ausbau Hinterachse und Tausch der Traverse und der Nadellager. Dies scheint aber zeitlich aufwändig zu sein und was wirklich kaputt ist, sieht man erst nach dem Ausbau. Hier bietet liontech die Teile, einmal Traverse (http://liontech.de/shop/product_info.ph ... cts_id=818) und zweimal die Lager als Reparatursatz (mit Stabi: http://liontech.de/shop/product_info.ph ... cts_id=875 oder ohne Stabi: http://liontech.de/shop/product_info.ph ... cts_id=828). Kosten wären dann zusammen ca. 340 Euro inkl. Versandkosten. Aber die Zeit ist wohl nicht zu verachten [/*:m:2jfu607f]
- Ausbau Hinterachse und Austausch gegen eine gebrauchte Hinterachse vom Verwerter. Die kostet wohl ca. 100 Euro, aber da könnte das Problem in paar Wochen wieder auftreten. Sie müsste also auch überholt werden und würde dann für Verwerter + Aufbereitung ca. 440 Euro kosten. Dann nehme ich lieber meine und baue sie neu auf [/*:m:2jfu607f]
- Ausbau Hinterachse und Kauf bspw bei ebay von einem Händler aus Polen, der gebrauchte / regenerierte Hinterachsen hat. Diese kosten ca. 350 Euro inkl. Versand, aber das Altteil sollte bei Lieferung gleich mitgegeben werden. Ich müsste also die Hinterachse ausgebaut haben wenn der Lieferer kommt. Oder ich muss Pfand zahlen und nochmals 50 Euro für die nachträgliche Abholung. Da wäre ich dann auch fast wieder bei der Variante meine eigene Hinterachse zu nehmen und die selbst aufzubereiten, zudem ich die Qualität der Hinterachsen bei ebay nicht beurteilen kann.[/*:m:2jfu607f]
- Ausbau Hinterachse und Kauf einer Neuen. Pejot bietet eine an für ca. 480 Euro inkl. Versand (http://www.pejot.org/Peugeot-106/Achse/ ... :4589.html). Hier denke ich, dass ich gute Ware erhalte und muss das Altteil nicht abgeben. So könnte ich liefern lassen, ausbauen und die Neue einbauen und vom Preis bin ich nicht so weit vom Reparieren, siehe Punkt 1 entfernt.[/*:m:2jfu607f]
- Nach Dahlen (NRW) fahren und dort vom Profi (http://www.markus-rausch.de) für ca. 850 Euro alles machen lassen. Der Wechsel für 250 Euro find ich recht günstig, es ist ja schon 4-5 Stunden Aufwand, oder? Aber dafür ist mit 600 Euro die Hinterachse recht teuer im Gegensatz zu Punkt 4 von pejot, wo alles neu ist an Teilen. Zudem wohne ich etwas weiter weg von dieser Werkstatt (~300km)[/*:m:2jfu607f]
Nun habe ich mehrere Möglichkeiten und weiß nicht was ich tun soll. Seht ihr andere Vor- oder Nachteile der einzelnen Varianten? Ich weiß nicht ob ich mir die Reparatur mit dem Reparatursatz zutraue, zumal muss das Nadellager wohl auch gepresst werden und das entsprechende Werkzeug haben wohl nicht alle bzw. ich denke viele Werkstätten machen solche Arbeiten sehr selten, so dass entweder der Preis, da längere Arbeitszeit höher ist, oder die Arbeit nicht so routiniert und mit Kenntnis durchgeführt wird. Da denke ich ist die Profi-Werkstatt (Punkt 5), die sich darauf spezialisiert hat, schon eine gute Wahl.
Bei der fertigen Variante von pejot, muss man da etwas beachten. Ich habe viel quergelesen, ABS habe ich nicht, da kann es zu keinen Problemen kommen, und die Hähe des Aufbaus müsste doch standardmäßig gleich sein, also da muss ich nichts mehr verstellen, oder?
Was ich auch noch nicht verstanden habe, wie so eine Hinterachse aufgebaut ist. Ich dachte immer, dass die Hinterachse neben an der Karosserie im Kofferraum auch an den Stoßdämpfern befestigt ist, das scheint aber nicht der Fall hier zu sein?
Und wie funktioniert so eine Hinterachse? Es gibt die Traverse mit Stabilisator (oder auch nicht), dann noch zwei Stäbe, welche wohl die eigentlich Federung sind in dem sie sich drehen. Was ist dann aber das Nadellager?
Viele Fragen und Unklarheiten, ich weiß. Ich habe ein paar Stunden mich damit beschäftigt, aber leider ein schönes Bild des Aufbaus und genauer Erklärung vermisst.
Ich danke euch im voraus für eure Hilfe!
Danke und Gruß PHANTOMIAS