Tepee Forum
Motorschaden nach 52100 Km
Ich bin perplex und sauer, da sich mein Peugeot Partner Tepee mit der 1,6 Liter Maschine Benziner Baujahr 2009 aufgeraucht hat. Erst die Alarmierung über die Kontrolleuchten und Warntöne und dann die Bestätigung durch eine Fachwerkstadt, welche gerade um die Ecke war (keine Peugeot- Werkstadt), der Motor hat es hinter sich. Metallspäne und Kunststoffteile im Ölfilter und die Nockenwelle wurde schon nicht mehr mit Schmierstoff versorgt und lief trocken. Trotz dessen alle Servicebesuche in der Fachwerkstädte gemacht wurden. Bei 21000 Km hatte ich schon mal das Problem und habe einen Händler in meiner Nähe aufgesucht. Dieser sagte, dass der Ölfilter dicht war. Neuen Filter, neues Öl, alles gut. 6000 Km später war der Peugeot mit der Standartdursicht dran und bekam wieder neuen Filter und neues Öl bei 27600 kM. Seither habe ich immer den Ölstand regelmäßig kontrolliert und war froh, das nur ein ganz minimaler Schwund zu verzeichen war. Die Garantie lief im Mai 2012 ab. Nun ca 4000 Km vor dem zweiten Service raucht der Motor ab. Ein TÜV- Ingenieur, welcher zufällig bei der Zuführung des Wagens dabei war, konnte es kaum glauben. 52100 Km und der Motor ist Schrott. Er klappert und die Nockenwelle ist trocken. Kein vorheriger Hinweis durch Kontrollinstrumente oder der Gleichen. Keine auffälligen Geräusche, Nichts und nun das. Hat jemand vergleichbare Erfahrungen mit dem Motor, bei vergleichbarer Laufleistung oder einen Tip, wie man mit Peugeot Deutschland in die Kulanzverhandlung tritt?
Hallo
mein Beileid zum Löwentod.
Deine Probleme dürften schon bei 21 000 km angefangen haben. Wenn ein Filter dicht ist, hat das einen Grund. Diesen sollte man finden. Mit was war denn der Filter dicht? Wie sah der nächste Filter aus?
Welche Warnlampen sind denn angekommen?
Soweit ich weiß, kann nur über einen Händler ein Kulanz Antrag gestellt werden. Ob es jetzt ein Peugeot Händler sein muß kann ich nicht sagen. Bei mir lief es wegen was anderem über meinen Freundlichen.
beste Grüße
hessi01
Ja die Probleme fingen bei 21000 Km an, doch wusste zu dem Zeitpunkt noch Niemand, was mich nun erwartet. Ich mein es soll zwar nicht, kann aber immer mal passieren, so dachte ich mir. Der Motor wurde nun vollständig zerlegt und gereinigt. Ferner wurden Nocken- und Kurbelwelle vermesse, ob überdimensionaler Verschleiß durch den Trockenlauf entstanden ist. Alles mit Fotos durch die Werkstatt dokumentiert und an Peugeot Deutschland geschickt mit Kulanzantrag. Aussage des Mech Meisters; Problem mit dem Ölbock? und zuviel Spannung auf einer Feder, welches ein Kunststoffkreuz am Ölfilter zerdrückt und dann für Späne sorgt.
Nunja, ich muss zugeben, nicht Alles davon zu verstehen. Der ganze Spaß hat mir 900 gekostet :twisted: und da ist schon die Kulanz von meinem Händler mit dabei. Was Peugeot Deutschland da noch zutut, ?.
ABer ist schon spannend, wenn so etwas bereits bei 52100Km passiert.
Ist dieses Ölfilterfeder/ Ölbock- Problem hier im Forum bekannt oder habe ich ein Montagsauto? :?:
Danke Hessi 01 für die Antwort
Gruß
Achmett Schachbrett
Also bei motoren der ep6 reihe ist peugeot auch mal mit nem neuen motor dabei....zumindest unter 100000 km und 5 jahre fahrzeug alter....
Nicht zuletzt kannst du auch die werkstatt in die pflicht nehmen......
Späne im Öl = kapitaler Motorschaden!
Wenn die da der ursache ned nachgehen, ist das grob fahrlässig für die fachwerkstatt und du hast Gewährleistung auf die Arbeitsleistung die du im zuge der wartung bezahlt hast. ....
Es gibt auch schon gerichtsurteile, wonach motor- und getriebe-Schäden unter 100.000km/5jahre generell unter die sachmangelhaftung fallen, da diese für mindestens diese Haltbarkeit ausgelegt sind....
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