macallan
16.01.2007, 22:56
Hallo,
im thread "Die Löwen-Telefontaste" hatte ich erwähnt, dass meine Tochter über eine abgelöste LKW-Reifen Lauffläche gefahren war und dabei das Auspuffrohr kurz vor dem Endschalldämpfer beschädigt hatte.
Der ADAC hat ihr geraten, die Fahrt mit nicht zu hoher Geschwindigkeit fortzusetzen, was auch gut geklappt hat. Am Montag brachte sie dann ihren 307 zur Peugeot Werkstatt.
Da die Inspektion ohnehin in zwei Monaten fällig gewesen wäre, hat sie darum gebeten, diese gleich mit zu machen, ihr aber vorher die zu erwartenden Kosten mitzuteilen.
Der Kostenvoranschlag belief sich auf ca. 1300 Euro + 19% MwSt; das hat sie doch ziemlich schockiert. Als Arbeiten waren vorgesehen: Reparatur des Auspuffs, Inspektion mit Wechsel des Pollenfilters und neue Bremsbeläge an allen vier Rädern.
Gerade die Erneuerung der Bremsbeläge kam ziemlich überraschend, weil das Auto erst vor drei Wochen ohne Beanstandung durch den TÜV gekommen ist. Sie hat sich deshalb an Kollegen gewandt (sie arbeitet bei einer Behörde mit eigenem Fuhrpark und eigener Werkstatt, wo Dienstfahrzeuge gewartet werden). Sie hat das Auto zunächst bei Peugeot wieder abgeholt und es den Kollegen aus der Technik gezeigt; diese haben ihr gesagt, dass die Beläge noch ca. 50% Stärke haben.
Was bezweckt die Peugeot Werkstatt damit, zu einem so frühen Zeitpunkt den Austausch der Bremsbeläge zu empfehlen?
Mich selbst macht das im Nachhinein misstrauisch, weil auch bei meinem 607 die Beläge "vorsorglich" bei 25.000 km gewechselt wurden; als Vergleich: meinen vorherigen Mitsubishi (auch 3 Liter V6) habe ich bei 90.000 km mit den ersten Bremsbelägen abgegeben.
Achso, fast vergessen: seit der Inspektion leuchten sporadisch ABS und ESP Kontrollleuchten, was vorher nicht war...
Gruß
macallan