Peugeot RCZ Forum
Tachoabweichung
Mein Tachowert (analog) weicht etwa +3 km/h von dem Wert im Dot-Matrix-Display ab. Ich glaube das ist wohl normal.
Jetzt habe ich mal mit dem iPhone gemessen, da lese ich bei Analog-Tachowert 50 km/h nur 39 km/h ab.
Schlimmer wird's noch ab 120 km/h, da ist eine Abweichung von -15 km/h und mehr.
Hab mir jetzt einen OBD-2 Adapter mit WLAN besorgt und das ganze mal mit dem iPad mitgeloggt - Wahnsinns-Abweichung von -10-20 km/h - vor allem über 200 km/h...
Hat das jemand schon mal mit einem GPS-Navi (TomTom etc) beobachtet? - Bin mir nicht sicher, ob es an der Apple-Hardware liegt oder an dem RCZ-Tacho :-?
habe gestern ein Speed-Training beim ÖAMTC (ADAC für Österreich sozusagen) gemacht und dabei nicht nur drei Mal fast mein Auto geschrottet (einmal bin ich gerade mal 20-30cm vor einer Reifenwand noch irgendwie zum stehen gekommen. :-P ), sondern auch bemerkt, dass deren Anzeige meist so knapp über 40 ausgewiesen hat wenn ich mit 50 am Tacho durch die Lichtschranke vor der Schleuderplatte gefahren bin. Und bei einer Ausweichübung mit irgendwas an der 100 auf meinem Tacho warens meist knapp über 90 ... denke also der RCZ zeigt da in der Tat deutlich mehr an als man wirklich fährt.
PS: Habe keine digitale Geschwindigkeitsanzeige. Bei mir prangert da am kleinen Display immer nur der Durchschnittsverbrauch ... der gestern bei knappen 21 Litern lag. :-P
PPS: Der Wachauring ist ne geile Strecke ... vor allem wenn einem in geführten Runden die Ideallinie gezeigt wird, die garnicht so leicht herauszufinden ist. :-D
Hallo,
ich hatte schon mal geschrieben wie es bei mir (RCZ-Diesel, mit Conti-19"-Bereifung) ist:
"Interessant war noch, dass die Tachoanzeige immer eine Zeigerbreite der Digitalanzeige voreilte.
Das GPS zeigte konstant immer 4 km/h weniger an, als die Digitalanzeige (ich hatte einen prozentualen
Fehler erwartet)."
Also hat mein Tacho 5 km/h Voreilung, aber konstant über den ganzen Geschwindigkeitsbereich (bis 210 km/h gemessen).
Ob das i-Phone nun das richtige Messgerät ist, wage ich zu bezweifeln. Da ist ein Navi wesentlich genauer.
Gruß von "hamei"
Die Tachovoreilung ist in Deutschland gesetzlich festgelegt! Ein Tacho (nicht geeicht) geht also immer vor, er darf nienachgehen!
Die einzige Möglichkeit, das auszugleichen bietet ein "SpeedoHealer" (mal googeln).
Im Bereich der Höchstgeschwindigkeit kann man also locker von 10 km/h Voreilung ausgehen, dazu addiert sich ggf. noch der "Schlupf" am Reifen, das hängt davon ab, wo das Tachosignal abgegriffen wird.
doc
Ich muss mal mit meinem Kumpel reden, ob er mich mal mit seinem Provida-Dienstwagen "verfolgt" - die Dinger sind ja wohl geeicht. Mal sehen was da für eine Abweichung besteht (außerdem hab ich dann auch mal ein schönes Video vom RCZ ;-) )
Aber: was Gutes hat es ja auch - man kann bedenkenlos auf einer 130er Strecke lt. Tacho 160 fahren, mit ca. 15 km/h Voreilung und abzüglich 3-5 km/h Toleranz fährt man ja nur etwas über 140 - also im Verwarngeldbereich ;-)
Also,
ich wäre da vorsichtiger mit Deiner Annahme. Ich glaube nicht, dass ein RCZ-Tacho 15 km/h Voreilung hat.
Ich glaube auch nicht, dass die RCZ-Tachos so unterschiedlich sein sollen, schließlich arbeiten alle nach dem gleichen
Prinzip mit dem gleichen Geber und je nach RCZ-Typ mit der gleichen Programmierung. Da gibt es keine analogen Signale
sondern nur digitale, auch der Tacho dürfte digital arbeiten. Permanenten Schlupf an den Rädern in dieser Größenordnung
( um die 10% oder mehr) gibt es auch nicht.
Das läßt sich aber über 1 km (Kilometertafeln) mit Tempomat und Stopuhr auch ganz gut feststellen.
Gruß von "hamei"
@ 407CoupeRacer
sehr richtig! Aber nicht übertreiben:-D :-D
@hamei
Jedes Rad eines Fahrzeuges, dass sich auf der Straße bewegt, hat immer Schlupf, selbst bei niedrigster Geschwindigkeit! Ohne Schlupf würde es sich nämlich nicht bewegen, sondern auf der Straße kleben und stehen!
Ob der Schlupf beim RCZ bezüglich der Tachoabweichung überhaupt eine Rolle spielt, ist natürlich davon abhängig, wo das Tachosignal abgegriffen wird. Die Voreilung des Tachos ist sehr wohl bei jedem RCZ unterschiedlich! Schon allein deswegen, weil alle verschiedene Reifen (die einzelnen Hersteller dürfen im Umfang innerhalb einer Toleranz voneinander abweichen) und weiterhin auch aufgrund ihrer Profilstärke (neu- abgefahren) durchaus erhebliche Abweichungen voneinander haben. Hier macht ein Unterschied im Raddurchmesser von 1.0 cm (neuer-abgefahrener Reifen) schon allein eine Umfangsdifferenz von ca. 3 cm aus, d. h. wenn man mit einem einen Rad schon 230 km pro Stunde zurücklegt, sind es bei dem anderen nur 227 km/h. Also ein Unterschied von etwa 1%. Im durchaus realen Fall, z.B. zusätzlich 4 % Tachoabweichung und 2 % Schlupf macht das dann 7 % Unterschied, gezeigt 230 km/h, real aber nur 214 km/h, sind es insgesamt nur 5 % sind es statt der gezeigten 230 km/h immerhin nur 218,5 km/h. 2 % Schlupf ist bei hoher Geschwindigkeit und sehr guter trockener Fahrbahn mit einem Rennreifen knapp erreichbar, ansonsten liegt man eher drüber.
Selbst ein GPS zeigt Geschwindigkeit nicht ganz genau, ein Differential-GPS ist da noch deutlich genauer.
doc
GPS zu Digi Anzeige waren bei mir etwa 6% bei den Serien 19Zoll Conti. Bei den 18 Zoll müst die Abweichung etwas größer sein. Also ganz Normal wie bei den meisten Autos. (Mein Almera hatte 11% das war schon viel ;-) )
Haupt Unterschied macht die Reifengröße, und dann eben noch Abweichungen zwischen den Herstellern, wie doc geschrieben hat.
@Doc: Aber hast du den Kommentar von hamei gelesend? Niemand widerspricht dir, jedem ist klar dass es einen gewissen Schlupf gibt ;-) Er meint nur dass es ein permanenten Schlupf von 10% zumindest bei normalen Autos nicht gibt (ABS und ASR regeln im Bereich von 10-30% Schlupf!)
Wieviel Schlupf man hat kann jeder ausprobieren, sofern der RCZ das Tachosignal an der Antriebsachse abnimmt wovon ich ausgehe. Konstante Geschwindigkeit fahren und dann auskuppeln. Der Tachowert ändert sich sofort um den Betrag des Schlupfes. Sofern man überhaupt etwas erkennt.
Ja, sag ich doch:
"Permanenten Schlupf an den Rädern in dieser Größenordnung
( um die 10% oder mehr) gibt es auch nicht."
Natürlich unter normalen Bedingungen: gleichbleibende Geschwindigkeit ohne Beschleunigung.
Wie gesagt: Tempomat.
Es wird nur die erforderliche Leistung für die gewünschte Geschwindigkeit auf den Straßenbelag übertragen.
Da liegt der Schlupf nicht bei 10% oder mehr.
Nur unter solchen Bedingungen haben Messungen der Tachoabweichung überhaupt Sinn.
Was nutzt das Wissen der Tachoabweichung bei "mehr oder minder durchdrehenden" Reifen (großer Schlupf, z.B.
auf Grund hoher Beschleunigung) außer für wissenschaftliche Arbeiten? Wenn man ausschließlich optimal driftend mit 15% Schlupf eine kurvige Straße befährt, braucht man in diesen Momenten keinen genauen Tacho.
Selbstverständlich führt Reifenverschleiß (ist beim dynamischen Verhalten nur ca. 2/3 des statischen Wertes, d.h., 1 cm des Durchmessers sind verschlissen, macht etwas über 3 cm weniger Abrollumfang, davon 2/3 macht dynamisch nur noch 2 cm und das sind bei 200 cm Abrollumfang wie bei den RCZ also 1%) ganz richtig festgestellt zur Fehlanzeige).
Fertigungsmaße sind tasächlich erheblich: +1,5% / - 2,5% zu den Normmaßen. Zumindest bei den Erstausrüstungs-Reifen
(lt. Peugeot nur Conti) sind aber z.Zt. alle gleich.
Dann muß man aber auch noch den Luftdruck, die Reifentemperatur, den dynamischen Abrollumfang in Abhängigkeit
von der Geschwindigkeit (macht bei 200 km/h schon mal 1,2% = 2,4 km/h aus) und der Temperatur, die Mikroverzahnung der Reifen mit dem Fahrbahnbelag, und, und, und ...berücksichtigen, die der Fehlanzeige entgegenwirken.
Also kein ganz einfaches Thema, bei dem man sich an realistische Zahlen nur von Fall zu Fall herantasten kann.
Gruß von "hamei"
Ja, dann sind wir ja alle wieder einig!
doc
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