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Peugeot RCZ Forum Dieselgetriebe: max nm Überschreitung! Was passier dann?

Besta 21.06.2012, 12:45
Hy Leute!!!

Wollt mal wissen was passier wenn ich die max nm vom Dieselgetriebe überschreite!?!? Verabschiedet sich da "nur" die Kupplung oder gleich das ganze Getriebe?? 370nm oder 380nm sind glaub ich die grenze.... 428nm sollen es werden!!

Danke schon mal!!

mfg
fachprofi 21.06.2012, 14:03
Hallo!

Das kommt natürlich auch drauf an, wie Du fährst!
Wenn Du nach vorgenommener Leistungssteigerung ständig einen "Ferkelstart" hinlegst, dann wird das Getriebe (eher) und die Kupplung bei Zeiten erledigt sein.
Forderst Du die Leistung jedoch im Fahrbetrieb ab, ist das für das Getriebe noch immer eine Mehrbelastung aber lange nicht so stressraubend, wie ein Ampelstart! Kannst Du ungefähr so sehen, wie bei den Reifen!!!

Dennoch würde ich die Belastung nicht zu sehr ausreizen, da das Getriebe mit Sicherheit schon im oberen Bereich der Belastung ist! (zumal es ja keine stärkere Diesel-Antriebsvariante gibt)
Inwiefern man das Getriebe verstärken kann, weiß ich nicht - da gibt es sicherlich Experten!

Hinweis - die von Dir angegebenen 370nM oder 380nM wurden mal in einem Autobild Bericht veröffentlicht. Ich denke aber, dass das nicht wirklich die Endbelastung sein kann, zumal der Diesel von Haus aus 340nM maximales Drehmoment hat. Meines Erachtens gibt es sicher Extrembelastungen, die deutlich über den 340nM liegen. Rein Theoretisch - Anhänger hinten drauf (ja es gibt eine Anhängerkupplung für den RCZ, Bergauffahrt mit dem Anhänger uvm.)
Besta 22.06.2012, 10:06
Leuchtet ein was du da schreibst!!!
Ich denk mir auch das die 30-40nm Reserve was das Getriebe haben soll, ein bisschen wenig is!!!
Ich find aber sonst keine infos außer den einen Bericht... nicht einmal meine Werkstatt kann mir da weiter Hefen, da hat mir der Meister auch nur sagen können das, das Getriebe das schwächste Glied sei, mehr weiß der auch nicht!
fachprofi 22.06.2012, 14:04
Schick mal ein Peugeot direkt an Peugeot. Vielleicht kriegst Du dort die Info! Würde aber nicht erwähnen, dass Du eine Leistungssteigerung vornehmen willst. Würde eher schreiben, dass Du den Wagen für Sportnutzung umbauen willst! ... frag mal Reinald (RCC1). Ich denke mich erinnern zu können, dass er mal eine Seite postete, wo man Infos zum Umbau auf Rennbetrieb für den RCZ bekam!
RCC1 23.06.2012, 19:06
Vorbereitet wurde der RCZ für die Saison 2011 im Peugeot-Entwicklungszentrum Belchamp bei Montbéliard (Region Franche-Comté)

http://www.sochaux.psa.fr/index.php?id=217

aber wie man dort zu Kontakten kommt kann ich nicht sagen

aber der HDI hatte auch 200 PS und 400Nm drehmoment auf dem "normalen" Getriebe

eventuell können die auch weiterhelfen
http://www.autohaus-nett.de/UeBER-UN...port/RCZ-2011/
206driver 24.06.2012, 16:41
Zitat Zitat von fachprofi
Hinweis - die von Dir angegebenen 370nM oder 380nM wurden mal in einem Autobild Bericht veröffentlicht. Ich denke aber, dass das nicht wirklich die Endbelastung sein kann, zumal der Diesel von Haus aus 340nM maximales Drehmoment hat. Meines Erachtens gibt es sicher Extrembelastungen, die deutlich über den 340nM liegen. Rein Theoretisch - Anhänger hinten drauf (ja es gibt eine Anhängerkupplung für den RCZ, Bergauffahrt mit dem Anhänger uvm.)
Die NM-Angaben sind korrekt. PSA bietet den DW10C mit dem 6-Gang Getriebe ML an. Dessen Grenze liegt bei 370NM.

Überschreitet man diese dauerhaft, wird der Materialverschleiß entsprechend höher sein und es kommt ggf. zu Materialversagen
aaaaaa 08.07.2012, 12:18
Hallo,

mich würde grundsätzlich interessieren ob schon jemand seinen
Diesel RCZ zum Chiptuning gegeben hat und was er für Erfahrungen
gemacht hat. (Ablauf und das VORHER-NACHHER Feeling)
Damit meine ich nur das professionelle Tuning von z.B. Clemens Motorsport.
Diese Billigtunerei mit irgendwelchen kleinen Boxen die man in 1h selber einbaut
halte ich für gefährlich für den Motor.
Ja ich weiss, auch die prof. Variante kann dem Fahrzeug den Garaus machen
wenn man sich nicht an gewisse Regeln hält.
-keine kalten Ferkelstarts
-Motor läuft mit max. 2000Upm bis der Temp.-Zeiger die 90 Grad erreicht hat
-keine stundenlangen Tempo 220 Fahrten
-wöchentliche Ölstandskontrolle
usw.
Fahre mit diesen Regeln seit 35000km problemlos (ausser pfeifen und R-Sensoren)
und das bei einem Top Verbrauch von 6,4 - 7,2 ltr.
Zurück zum Anfang, wäre schön wenn einer seinen Senf dazugibt.
Danke und Tschüss
aaaaaa
hamei 09.07.2012, 11:11
Hallo,

die genaue technische Belastungsgrenze werden wir nicht feststellen können. In welchem Bereich diese Grenze liegt, ist bekannt.
Dass der Hersteller auch noch Reserven für "die Angst" (Gewährleistung) vorgesehen hat, ist klar.
Als ich studierte, haben wir ca. 30% Sicherheit bei Werkzeugmaschinen eingerechnet, aber das wird im "ausgeknautschen" Automobilbau hinfällig sein.

Bei Überschreitung muß man dem Verschleiss entgegenwirken, d.h.
- ggf. Wahl eines anderen Öles,
- evtl. Zusätze beimischen,
- Temperatur mindern,
- nicht Herumhacken in den Gängen.

Die ersten beiden Punkte können auch Nachteile mit sich bringen: Geräusche, schlechtere Schmierung
bei bestimmten Temperaturen, langsamere Synchronisierung.

Ein Ölkühler hat schon immer Wunder bewirkt, insbesondere wenn die Zusatzpumpe temperaturgeregelt
wird, nur wo und wie man den einbaut, damit habe ich mich beim RCZ noch nicht befasst.
Jedenfalls muss dazu sicherlich auch das Getriebe raus, um die Bohrungen einbringen zu können.
Darauf würde ich jedenfalls mein Hauptaugenmerk legen und die ganzen Mutmaßungen einstellen.

Ansonsten: Lasst den RCZ, wie er ist, oder ....riskiert ein wenig (No risk, no fun).

Gruß von "hamei"