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Peugeot 307 Forum insb.@Emma / Ergänzung zu Preis / Lieferschwierigkeiten Krafstoffpumpe Peugeot 307 2.0 HDI 107 PS

beulli 04.11.2007, 10:05
Hallo,

nun habe ich den VK mit meinen Erkenntnissen konfrontiert, ihn befragt, wo er das Teil den bestellt hätte, konnte ja wohl kaum - wie von ihm zuvor behauptet - bei "Peugeot Deutschland" gewesen sein...
Daraufhin ist er ziemlich aggressiv geworden, meinte, das ginge mich überhaupt nichts an und ich solle doch die Pumpe selbst besorgen, wenn ich sie billiger bekomme.
Die Sache lasse ich jetzt durch einen Rechtsanwalt erledigen, ebenso werde ich auch wegen einiger anderer Vorkommnisse Anzeige erstatten.

Was aber noch interessant ist: Er hat mir noch so ganz nebenbei erzählt, dass vor meinem Kauf die EINSPRITZPUMPE getauscht wurde (vom Vorbesitzer bzw. dessen Werkstatt) - bei Km-Stand 40.000.km, wobei ich ihn damals ausdrücklich befragt hatte, ob ihm irgendwelche Probleme mit dem Wagen bekannt seien.

Meine Fragen:
1. Wäre auch die EINSPRITZPUMPE eine mögliche Ursache für die Motorausfälle (wobei der Austausch dann wohl nix gebracht hätte...).
2. Ich gehe davon aus, dass das Problem zuvor bekannt war, möglicherweise wurde deshalb die Einspritzpumpe getauscht.
Könnte das Verschweigen dieser Tatsache einen Rücktritt vom Kaufvertrag rechtfertigen? (Bislang habe als Gründe hierfür nur über Verschweigen von Unfällen, bzw. Unfallschäden gelesen).

Gruß Ulli
Emma 04.11.2007, 13:54
Ich bin kein Rechtsanwalt und werde mich jetzt über das Forum auch nicht weiter über rechtliche Schritte äußern. Meine Vermutung zu deinem PKW ist: der Vorbesitzer wird wohl schon die selben Propleme gehabt haben, die Du z.Z. hast. Man hat vermutlicher Weise eine falsche Fehlerdiagnose erstellt und die Hochdruckpumpe erneuert. Wenn nähmlich auch die Niederdruckpumpe (im Tank) defekt ist oder ab und an Störungen verursacht kommt auch eine Fehlermeldung, die mit der Hochdruckpumpe in verbindung gebracht werden kann.
beulli 04.11.2007, 15:04
Hallo Emma und danke für die Antwort,
rechtliche Fragen werde ich mal besser anwaltlich klären lassen. Wichtig ist mal zunächst, dass rein theoretisch beide Teile den Ausfall verursachen können. Der Austausch der Einspritzpumpe kann es evtl. leichter machen, zu beweisen, dass bereits bei Kauf Mängel vorlagen (was ich zwischenzeitlich vermute. Der Vorbesitzer hatte sicherlich denselben Ärger, evtl. Grund für Verkauf...).

Ich hoffe ganz stark, dass es mir unter den genannten und weiteren ... Umständen irgendwie gelingt, aus dem Kaufvertrag rauszukommen. Die Chance, auf der Autobahn überfahren zu werden, weil man stehenbleibt und aussteigen muss, ist glaube ich ziemlich hoch :-(, dh. ich möchte das Fahrzeug lieber loswerden. Die Strecken, die ich fahre, haben praktisch keinen Standstreifen, ist auf der A8 Stuttgart/Karlsruhe.

Gruß Ulli
Emma 04.11.2007, 16:15
Du hast doch geschrieben, daß Du einen Anwalt eingeschaltet hast. Soll er doch durchboxen, daß der Verkäufer den Mangel sofort zu beseitigen hat oder er soll vom Preis Rückwirkend runter gehen. Laß Dich mal richtig beraten und das ziehmlich schnell. Wegen dieser sache würd ich aber nicht gleich vom PKW Rückgabe sprechen. Du hast das Auto ja schon ca. 1/2 Jahr gefahren und km geschruppt. Die werden Dir nähmlich dann gegen gerechnet und dann machst Du richtig Nasse. Außerdem würde sich so etwas Wochenlang mit Anwaltskosten hinziehen.
beulli 11.11.2007, 07:47
Leider ist der Sachverhalt nicht so "einfach", wie geschildert.
Ich hatte zusätzlich bei Kauf eine Gebrauchtwagengarantie abgeschlossen, die ich in Anspruch nehmen wollte, als das Fahrzeug das erste Mal streikte. Da stellte sich aber raus, dass diese Garantie gar nicht bestand, dh. der VK hatte das Geld nicht an das Garantieunternehmen überwiesen.
Im Zusammenhang mit den anderen Vorkommnisssen kann ich daraus nur schliessen, dass das Geld natürlich absichtlich unterschlagen wurde, in der Hoffnung, es käme zu keinem Garantiefall.
Das Geld habe ich bis heute nicht zurück.
Ich habe nun eine Frist gesetzt, bis zu der er es zu überweisen hat.

Mein Anwalt will nun versuchen, ihn unter Druck zu setzen, indem er von ihm verlangt, dass er für jegliche Schäden, die auch Garantie abgedeckt hätte, aufzukommen hat. Da das wohl ein unkalkulierbares Risiko wäre, müsste man ihn da wohl irgendwie packen können. Ebenso will er den Vorbesitzer ausfindig machen, um in Erfahrung zu bringen, ob der denselben Ärger hatte.

Zieht sich sicherlich noch hin. Mein Ziel ist es dennoch, das Auto loszuwerden, denn ich kann mit einem unzuverlässigen Fahrzeug nichts anfangen. Die Kosten für die gefahrenen Kilometer entsprechen m.E. dem sowieso vorhandenen Wertverlust, dh. ist eh egal.


Gruß Ulli