Peugeot 206 Forum
Bremse fest
Hallo Pug Gemeinde,
ich habe heute meine Scheiben und Beläge gewechselt.
Der Grund für den Wechsel war, das die Bremse schliff.
So dann beim Umklappen den Bremssattels nach unten ist mir aufgefallen das dies sehr schwer ging.
Habe den Bremssattel dann aus der Führung genommen, den Führungsbolzen gesäubert und neu gefettet, so wie in dem Bremssattel halter auch fett gegeben.
Leider schleift die Bremse noch immer trotz des einfetten der Führung.
Wie gehe ich weiter vor?
Ist das vorne oder hinten? Die hinteren Scheibenbremsen sind ja sehr besonders...
Sonst würde ich mal sagen: schauen, dass auch die Belag-Führungen (leicht) gefettet sind, natürlich auch möglichst viel Rost aus dem Bereich entfernen, der zu einem Klemmen der Beläge führen könnte.
Dann kannst du noch schauen, ob der Bremskolben etwas zurückkommt, wenn man das Pedal loslässt, oder ob er hängt.
Hallo, also es ist Vorne, hinten habe ich Trommeln.
Belagführungen habe ich leicht gefettet, sowie rost entfernt.
Der Kolben lässt sich gut zurückdrücken und geht auch zurück.
Wenn ich den Bremssattel hochklappe, stockt er. Das selbe beim runterlassen auch.
Auf der Fahrerseite ist dies nicht so. Ich vermute es liegt an der Führungshülse oben.
Hm... keine Ahnung. Vielleicht kann man die Führungshülse vorsichtig polieren...? Natürlich nicht so viel, dass der Bolzen Spiel bekommt...
Ich werde mir mal neue Hülsen und Stifte bestellen
Moin,
ich muss da mal nachhaken: Du hast Bremsenteile gefettet? Wirklich "Fett"? Sollte man so nicht machen, auch die von vielen geliebte Kupferpaste ist das falsche Mittel. Für Belagführungen, Anlageflächen nimmt man Keramikpaste bzw. Spray da metallfrei keine Korrosionsprobleme und elektrisch nicht leitend ( wegen ABS ).
Die Bolzen (-Führungen kann man mit der Hand hin und herbewegen und merkt so ob da etwas nicht OK ist.
Bei den Belagführungen können durch Rost Kanten und Erhöhungen (Rost nimmt ein größeres Volumen ein im Vergleich zum Stahl)entstehen, daher kurz mit einer mittelgroben Feile leicht drüber gehen und den Belag mal mit der Hand darin hin und herschieben. Wird gerade bei Ausführungen die als Führungen Gleitbleche besitzen gern versäumt.
Dann bleibt noch die Frage welche Ausführung der Bremse DU hast, bei der Älteren gibt es zwei kleine Metall-Verschleißanzeigen, die müssen richtig rum eingebaut werden und die Beläge innen und außen sind nicht identisch.
Gruß
Tom
Moin,
ja Fett habe ich genutzt aber nur sehr sehr wenig. Die Führungen, kann man leider nicht problemlos hin und her bewegen, zu mindestens die obere nicht. Die hackt etwas selbst mit reinigen fetten etc. Ich denke ich brauche einen neuen Bremssattel und Bremssattelhalter. Der Kolben geht schwer raus auf der Beifahrer Seite. Da war etwas dreck unter der Manschette dies habe ich grob entfernt, da ich die Manschette nicht zerstören wollte.
Die Belagführungen habe ich gereinigt.
Also Bremsen habe ich Volle, sprich volle Bremsscheiben keine belüfteten.
Ich habe schon heraus gefunden das die nicht passen, wo man will. Die einen haben eine Breitere Aufnahme oben oder unten
Moins,
ich hatte mal ein ähnliches Problem und habe mich damals schlau gemacht.
Gelernt habe ich, dass die Dichtung am Bremskolben durch Ihre Form dafür sorgt, dass der Kolben nach dem Bremsen um diesen Zehntel Millimeter zurück geht, der den Bremsklotz wieder von der Scheibe entfernt.
Diese Dichtung ist im Querschnitt praktisch ein Vierkant (also sozusagen ein O-ring mit eckigem Querschnitt).
Wenn dieser Querschnitt abgerundet ist, klappt das nicht mehr mit dieser winzigen Rückstellung.
Ich habe mir so ein Reparaturset bestellt (da war dieser O-Ring und auch die Manschette bei) und die Bremszylinder komplett auseinander genommen und gereinigt und "gefettet". Also kein normales Fett sondern so ein PTFE-Zeugs (Teflon).
Seither ist alles wieder prima.
Schöne Grüße aus MeckVoPo
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