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Peugeot 205 Forum Hinterachse

Lukullus 06.05.2008, 09:57
Hallo alle,

hat irgendjemand irgendwelche Erfahrungen mit Problemen an der Hinterachse?
:-o
Eine genauere Diagnose erfolgt noch am Freitag in einer PUG Werkstatt, aber hat vielleicht schon jemand von den 205 Fahrern hier im Forum Sturz hinten gehabt, der beim Einfedern zum Schleifen an der Radkasten-Innenwand führte?

Zwei Meinungen hab ich mittlerweile:
1. Trägelager (Achslager) ausgeschlagen
2. Radlager (Nabe, Aufhängung) defekt

Kann man das reparieren oder brauch ich eine Tauschachse?

Aaaah, ich mag mich net von meinem Löwen trennen. Ich wollt ihn doch als Altersteilzeitler nutzen....
:-(
roporsche 06.05.2008, 10:07
lagerung kaputt-nadellager-
lässt sich reparieren
ziemlich kostspielige sache.

radlager-bis zu einem bestimmten bj. ein stück mit achslenker.
spätere bj. radlager für sich auswechselbar.
gruss - roland
Lukullus 06.05.2008, 10:16
Wow, danke für die prompte und positive Antwort.
Kostspielig weiss ich, aber ich hab da jemanden....

Was sagt das Baujahr 93? Ist es da auswechselbar? Sicher braucht man Spezialwerkzeug....

Danke, danke, danke!!!
roporsche 06.05.2008, 13:51
hier im 205er fred war schon ein prob gepostet.meine karre hat hinten"X beine" oder so.
suche und du wirst finden.
oder finde und brauchst nicht suchen.
BinNeu 06.05.2008, 16:59
Hatte auch Probleme mit Hinterachse.
Die rechte Seite war defekt.
Sehr kostspielig in der Werkstatt.
Ich war auf dem Schrottplatz und hab da eine komplette für
80 Euro bekommen.
Gewechselt war sie dann schnell.

Mfg.Mike :-)
Lukullus 06.05.2008, 19:22
Hi Mike!

Danke, na dann weiss ich ja mit welchem Preis ich für eine "neue" Achse rechnen kann. Ich glaub auch das wird wohl das einfachste, unkomplizierteste usw. sein. Die kann ich dann auch in meiner (Hobby)Werkstatt selber tauschen.
Warst Du nach dem Austausch noch zu einer Achsvermessung? Will ja nicht, dass meiner schief steht *g*

Der Schrotthändler bei mir um die Ecke (der hat einen 205er mit leichtem Frontschaden da stehen) versucht mich gerne abzuzocken.... Die Motorhaube von diesem Löwen wollte er mir doch tatsächlich nicht unter 80 EUR verkaufen!!! Und für den Sicherungskasten (der im Motorraum) 30 EUR!!! Ja man, das Ding ist voll wertvoll, da ist ne Platine drin!!! Das war sein Kommentar...
Wahrscheinlich will er 200 EUR für die Achse... man das hasse ich, nur weil ich nicht aussehe wie ein Mann.....

Die Achse werd ich wohl im Auftrag meiner Werkstatt ordern...

Danke für Eure Hilfe und Roland, danke, ich hab noch ein paar ältere Beiträge gefunden. Dieses Nadellager geht wohl wirklich ab 220 Tkm kaputt. Mal schauen, was die PUG Werkstatt sagt.
roporsche 06.05.2008, 19:47
denke nicht, dass die fahrwerksgeometrie neu vermessen werden muss.
denn.die achse wird an gummiblöcken befestigt(was leider mit den jahren auch zu probs führen kann-weil gummi irgendwann wegbröselt).
da gibt es so weit ich weiss keine verstellmöglichkeit und der sturz ist auch immer gleich.es sei denn.die lager schlagen aus.
danke zurück-ich habe nur aufmerksam gelesen und mich erinnert.
du hast selbst schon vielen 205 liebhabern wertvolle tipps gegeben.
gruss(aus dem sonnigen hamburg) - roland
Lukullus 06.05.2008, 20:08
Jaja, die Gummiblöcke, die sind bei mir schon weggebröselt. Die heißen übrigens "Silentblöcke". Die ersetze ich bei der Gelegenheit auch gleich mit. Das klappert so unschön, wenn man über Unebenheiten düst ;-)
Lukullus 04.06.2008, 22:48
Hallo, nun ist es Zeit, Euch von meinem Hinterachsenwechsel zu berichten:

Rolf von meiner Werkstatt konnte mir eine Achse für nen Hunni besorgen. Ich total happy, weil alle Diagnosen sowohl bei meiner Werkstatt als auch bei meinem Bekannten bei Peugeot niederschmetternd waren.

Am Tag der Reparatur (hab ich selber mit Hilfe von Rolf gemacht) hab ich dann gesehen, dass die Achse aus einem Baujahr 86 war (meiner ist 93). OK, wird ja wohl gehen.
Angefangen alle Teile unten wegzuschrauben, Auspuff weg, Ersatzrad inkl. Korb weg, Handbremsseil lockern und aushängen und Bremsleitungen abschrauben. Dann haben wir noch die Trommeln aufgemacht, um zu schauen, welche Bremsen im besseren Zustand sind.
Der Punkt ging dann klar an meine (Belag noch dicker und Radbremszylinder beide noch gut). Bei einem der Radbremszylinder der Austauschachse siffte etwas Bremsflüssigkeit raus.
Dann hab ich mich in den Kofferraum geschwungen, bin auf der Hebenbühne in die Lüfte und hab dann im Kofferraum die 4 Schrauben gelöst. Eigentlich sind es ja 6 für die Achse, aber die fehlenden 2 gehören zu den Silentblöcken, die sich eh aufgelöst hatten und meiner "Stabfeder" freien Lauf ließen.
Dann hat Rolf alt gegen ... äh noch älter rausgetauscht und ich hab oben die 4 Schrauben wieder festgezogen.

Das lief alles so gut und wir dachten, das wir nach 3 Stunden fertig sind. Dachten, denn jetzt geht es los.

Angesichts der Tatsache, dass meine Trommelbremsen noch besser waren, wollten wir die beim nun folgenden Feintuning austauschen. Dabei mussten wir feststellen, dass meine Radbremszylinder nicht auf die Ankerplatte der Tauschachse passten. Rolf losgedüst - kurz vor Ladenschluss (es war Samstag) - und kam mit einer dritten Ausführungen zurück und demzufolge gibt es auch 3 verschiedene Ankerplatten. :-o Also konnten wir das Innere der Bremse nicht austauschen. Rolf versprach mir, sich die Woche um passendene Teile zu kümmern, damit wir das noch in Ordnung bringen können. Dann haben wir noch die Bremsbacken verglichen, war alles gut und haben die Trommeln wieder zu gemacht.

Beim Wiederanschließen der Bremsleitung mussten wir feststellen, dass der Schrottplatz auf uns unerklärlicher Weise eine der Bremsleitungen gekappt hatte. Dazu kam noch, dass es zwei verschiedene Schraubendurchmesser gibt bzw. Anschlüsse am Radbremszylinder .... Ratet mal .... genau passte auch nicht.
Der Einfachheit halber hat Rolf zwei neue Bremsleitungen gebördelt, um ersten die defekte zu ersetzen und zweitens um eine neue, kleinere Schraube bei beiden anbringen zu können.

Dann konnten wir endlich alles wieder zusammenbauen. Nach der Entlüftungsaktion noch eine Testfahrt und alles war gut. Die Achse liegt super, sogar etwas tiefer und vor allem breiter! Hinterm Rad war auf einmal sehr viel mehr Platz. Ich war total entsetzt, schon so lange mit defektem Nadellager rumgezufahren zu sein. Am Abrieb der Reifen hab ich nämlich nichts gemerkt.

So, am Ende waren es 5 Stunden Arbeit.

Nachtrag:

Eines Tages (das Auto steht unter der Woche und wird nicht bewegt) steig ich in mein Auto und löse die Handbremse. Komischerweise ging das Lämpchen für die Handbremse nicht aus. Da dachte ich mir schon etwas im Zusammenhang mit der hinteren Bremse, dass irgendwas festsitzt. So wollte ich versuchen durch ein Tritt in die Bremspedale das etwas zu lockern, aber siehe da, ich trat ins Leere!!! :-o Mit dem Pedal am Anschlag setzte der zweite Bremskreis ein und mein Löwe blieb normal stehen. Ohooooooo....
Notfall, Rolf angerufen. Er meinte, ja dann wird der Radbremszylinder nun wohl ganz kaputt sein (kein Druck, keine normale Bremskraft) Ich soll Bremsflüssigkeit nachfüllen und vorsichtig heimfahren (ich muste irgendwie von Zürich nach Konstanz kommen). Ich also nachts über Landstrassen nach Hause gefahren. Zum Glück hat es geshifft, und ich bin einem vorsichtigem Fahrer mit 60 hinterhergefahren, natürlich mit gebührendem Abstand.

Am nächsten Tag Bremsen angeschaut. Die, von der wir eigentlich dachten, dass sie kaputt ist, war trocken.... Bei der vermeintlich guten tropfte es allerdings aus dem Trommelgehäuse. OK......!? Also ran an die Arbeit!
Alles wieder abgeschraubt (siehe Absatz 1) und Radbremszylinder, die passten sogar, ausgetauscht. Dann meine besseren Bremsbacken geschnappt und drauf damit.... Denkste.... da passte schon wieder was nicht! Beim genaueren Vergleich - aaaaaaaaaaaaaaah, so trivial - sind meine schmaler! So blieb uns nichts anderes übrig als die breiten der älteren Achse zu nehmen. Mit Bremsenreiniger haben wir die Beläge sauber machen müssen, da sie nass geworden waren und wieder rein damit. Trommel drauf (jetzt weiß ich auch, warum die Achse breiter ist *g*) und entlüftet. Da war ein Haufen Luft drin, da Leitungen wohl leergetropft waren. So hatte es das Nachfüllen auch nichts gebracht, da schon zuviel Luft reingekommen war). Dann noch eine Testfahrt, alles gut!

Ach ja, bei der Gelegenheit hatte ich noch die Silentblöcke ausgetauscht. Fast vergessen vor lauter Aufregung. Am Tag drauf ist Rolf dann für zwei Wochen in den Urlaub. So hatte ich mal ein riesen Glück, dass das nicht alles unterwegs passiert ist (wenn man bei 120 auf der AB bremsen will und in dem Moment der Zylinder durchhaut ... autsch) und dass Rolf noch da war :-)

Ende gut!
:-D
BruceLoy 09.06.2008, 09:55
roporsche schrieb:
hier im 205er fred war schon ein prob gepostet.meine karre hat hinten"X beine" oder so.
suche und du wirst finden.
oder finde und brauchst nicht suchen.
mal ne saublöde frage ich kenn den thread und kann mich noch an die bilder erinnern aber finde den nicht mehr.
Kann sich vielleicht jemand an den genauen namen erinnern oder hat vielleicht den link dazu ?