Peugeot 106 Forum
Werkstattsuche / Unterbodenschutz
Moin!
Vielleicht etwas OT, aber da es ein 106er ist probier ich es mal hier.
Und zwar folgendes, ich war letzte Woche beim TÜV und dort haben wir festgestellt, daß dort wo dieser plastikmäßige Unterbodenschutz kaputt war, es anfing leicht zu rosten. Da mein 106 allerdings mir nicht wegrosten soll, hatte ich die glorreiche Idee, den Unterbodenschutz wieder zu reparieren.
Nun zu meinen Fragen...
Kennt jemand zufällig im Raum Münster ein Mietwerkstatt oder ähnliches. Ich brauch ja wohl ne Hebebühne um am Unterboden zu werkeln. So ganz runterkrabbeln ist n bißchen eng.
Und taugt dieser Unterbodenschutz, den man im einschlägigen Fachhandel kaufen kann, und wenn ja, welchen empfiehlt ihr...gibt ja mehrere hab ich gesehen...Bitumenbasis, Kunststoffbasis...
Danke im Voraus für eure Hilfe.
Grüße!
Menkman
Kauf Dir 2 Auffahrrampen, dann reicht der Platz unterm Auto auch für Männer über 60 Kg. Alten Unterbodenschutz mit Drahtbürste runterholen, mit Benzin oder Verdünnung abwaschen. Rost abschleifen (Fächerscheibe auf Bohrmaschine). Wieder abwaschen. Grundierung aus der Sprühdose (Praktiker: Fabrikat "Faust" ist sehr gut). Dann Uni-Lack drauf. Dann am besten zum Karosseriebauer oder Autolackierer und Unterbodenschutz auf PU-Basis draufspritzen lassen oder dort besorgen. Kann man auch streichen oder rollen. Oder Du nimmst statt Unterbodenschutz "Hammerit-Lack" aus dem Baumarkt. Dann sparts Du vorher schon den Uni-Lack.
Gruß - Spargel
Hm...Auffahrrampen müßt ich dann danach irgendwo lagern...könnt etwas schwierig werden. Ne echte Hebebühne wär schon schöner, zumal man dann auch ab und zu was anderes dran basteln kann. Schließlich möchte mein Endtopf bestimmt zum Jahreswechsel erneuert werden. So wie ich das beurteile...und dann könnt ich endlich n bißchen mehr selber machen, anstatt viel Geld in der Werkstatt zu lassen.
Ja so hatte mir das auch schon der Mann beim TÜV erklärt. Werde mich demnächst mal drum kümmern, wenn ich endlich Zeit dazu habe.
Grüße!
Menkman
also ich klink mich da mal mit rein.....
mein pug ist inzwischen ja auch schon 10 jahre alt und so langsam fängt der kleine an an kanten und so weiter rost anzusetzten! er ist gut in schuss und muss noch nen bisschen halten! also was empfehlt ihr denn so nur allgemeinen konservierung von so roststellen?
da ich nur knapp über 60kg habe komm ich so unters auto, gewöhnlich werkle ich aber mit paletten und bohlen auf die ich fahre, sind diese auffahrrampen denn besser als sowas? ölwechlse wäre nämlich auch bald fällig!
danke....greetings
Auf was Du die Kiste stellst kann ihr und Dir so lange egal sein, so lange die Geschichte stabil genug ist. Ein Hydraulik-Wagenheber sollte allerdings selbst für einen Hobby-Schrauber zur Grundausstattung gehören. 2 Tonnen Tragkraft gibt´s öfter mal im Sonderangebot für 15,- bis 20,-. Dazu 2 Böcke zum Sichern zwischen 5,- und 10,- Ich sichere am liebsten mit alter Stahlfelge oder (unterwegs Reserverad) unter dem Längsträger und mit einem dickes Brett oder Balken dazwischen. Dann kann der Wagenheber zur Not hin wo er will - ich bin geschützt.
Space 85: Rost kannst Du nicht konservieren. Da hilft nur blankschleifen, grundieren, Lackaufbau.
Menkmann: Wenn Du Auspuffteile brauchst, kann ich Dir günstig welche verschaffen. Meld Dich halt.
Gruß - Spargel
ja also ich bin ja winzer und in einem landwirtschaftlichen betrieb bin ich natürlich bestens mit wagenherber, böcke und so weiter versorgt....hatte mich halt mal intressiert was da so ne auffahrrampe sein soll!
ja zu den rostkanten, gibts denn nix was man da drauf machen kann damit wenigstens langsamer weiter rostet?
greetings
Trick 17: Kommst Du irgendwie an Zink (möglichst rein) heran?
Das Zink möglichst nahe der Roststellen (max. 20 cm Abstand) festschrauben. Loch bohren, ca. 1 cm ums Loch blankschleifen, Polfett drauf, dann das Zinkteil mit Karosserieschraube so festschrauben, dass es auf der metallischen blanken Fläche der Karosserie gut aufliegt. Das Zinkteil mit einem Masseband (Elektroleitungskabel von der Nachttischlampe tut es auch) irgendwo auf eine starke Masse legen (Längsträger z.B.). Weiterer Korrossionsverlauf wird um mindestens 50 % verzögert. Physikalische Begründung: Elektrolytische Reaktion - das "edle" Zink opfert sich zu Gunsten des "unedlen" Eisen.
Gruß - Spargel
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