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Rsotiger Schweller und eigenwillige Reparatur
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Rsotiger Schweller und eigenwillige Reparatur
Hallo Freunde!
Mein Nachbar hat den gleichen 106 wie ich. Also S2, 60 PS, Dreitürer usw. Das soll hier aber auch nicht die Rolle spielen. Was mich viel mehr interessieren würde, ob er mit seiner Meinung Recht hat.
Es geht um folgendes. Er war kürzlich beim TÜV, war auch alles einwandfrei, bis auf den rechten Schweller. Der ist an einer Stelle durch. Meiner Meinung nach heißt das, blank schleifen, faule Stelle raustrennen, Zinkspray, Reparaturblech drüber, festschweißen, dann Schutzschicht drüber und fertig. So ist es auch bei meinem 106 schon gemacht worden.
Er will es jetzt aber anders regeln. Blank schleifen ja, faule Stelle raus ja, aber er will das Reparaturblech mit Kleber befestigen. Loctide sagte er glaube ich.So hätte er das vor Jahren schon an seinem anderen Auto gemacht und wäre damit problemlos über den TÜV gekommen.
Okay. Über den TÜV kommen kann ich mir noch vorstellen. Die werden sich ja nicht jeden Schweißpunkt ansehen, zumal man die unter dem Schutz ja eh nicht mehr sieht. Aber, wie gut ist so eine Reparatur? Vergleichbar mit schweißen? Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
Was sagt ihr dazu? Ich für meinen Teil würde das so nicht machen!
Morgäähn Katja,
So sehr ich Loctite auch mag weil z.b. der 406 Sekundenkleber (kunstoffe und elastomere sprich Gummi) echt was taugt und die Teile verschweißt 
Aber es gibt glasklare Herstellervorgaben nebst Tüvvorgaben wie man Karosseriereparaturen an KFZs vorzunehmen hat. Das fängt bei Stahlgüten an, geht über Schweißverfahren weiter, über Trennstellen und hört bei Abständen der Schweißpunkte (Lochpunktschweißung abgesetzt oder mit Verstärkungslaschen)auf.
Bei nichttragenden Teilen hat man etwas mehr freie Hand (z.B. Stoßschweißen bei Kotflügeln)
Fazit: das Karosserieteile heutezutage schon mal verklebt werden ist nix neues, das liegt aber nicht an den Klebstoffen sondern an Werkstoffen,Verfahren und Konstruktionen der Karosserie.
Bitte so weitergeben, bevor ihm auf der AB der Hobel zerfällt und er noch jemanden mit in den Tod reißt.
Ich liebe das Umdenken und neue Lösungswege aber es sollte schon Hand und Fuß haben.
In diesem Sinne, du siehst es richtig. 
Mfg Rostiger
Was mich bei ihm eben stutzig macht, der arbeitet viel mit Maschinen und so und erzählt oft von diesem Kleber, wo die auch große Ritzel damit verkleben. Das war eigentlich der einzige Punkt wo ich zumindest ein bisschen gezweifelt hab, daß meine Meinung doch falsch sein könnte.
Aber davon jetzt mal abgesehen. Müssten die beim TÜV eine geschweißte Stelle dann nicht besser kontrollieren? Wenn man einfach mal den Schraubenzieher dran hat weiß man ja weder, ob die Lochabstände eingehalten wurden, es das richtige Material ist usw.
Wenn ein Karosseriebauer am Werk war, sieht man keine Schweißnaht.
Das alte Stück wird sauber rausgetrennt, ein neues Stück eingesetzt und verschweißt.
Die Schweißnaht wird dann glattgeschliffen. Dann kommt Rostschutzdrauf, Farbe und so weiter...
Meiner war auch beim Karosseriebauer und man sieht keine Schweißpunkte oder Nähte.
Genau das meine ich ja. Wie sieht der TÜV das dann, daß es auch ordnungsgemäß gemacht wurde?
Wobei? Eingepaßt? Ich kenne es nur, daß das marode Stück entfernt wird und dann kommt ein Reparaturblech drüber.
Kleber gibt es viele, auch für Metalle.
Das man Ritzel kleben kann, mag sein und kommt am Ende auf die Last an die da bewältigt werden muss.
Am Auto also am 106er hat das nix verloren, da kann er Ingenieur sein o.ä. die Regeln macht da der Hersteller mit dem Tüv.
Das man nix sieht, ist etwas aufwen und teurer als die Variante die du kennst, in meinem Thread sieht man wie ich das gemacht habe, mit absetzen und Verstärkungslaschen als Kombination, damit man es später nicht mehr sieht.
Rein theoretisch muss man sich jede Schweißarbeit an tragenden Teilen aber abnehmen lassen. Praktisch macht das aber der Kostenwegen keiner und was der Tüv nicht sieht wird er nicht bemängeln. Blöd wird es wenn etwas passiert und es rauskommt das da gepfuscht wurde, dann ist man am Arsch.
Da er mit Maschinen zu tun hat, kann er Schweißen oder sollte es zumindest können, verstehe daher die Idee mit dem Kleber nicht.... Blech machen muss er eh, absetzen usw auch.
Mfg Rostiger
Ich nehme mal an die Idee stammt aus Zeitersparnis. Werde ich mal nachfragen. Schwei0en kann der auf jeden Fall. Wenn ich aber so sehe, was er auch am Haus und so schon alles verklebt hat, nehme ich einfach mal an, kleben ist eher sein Favorit.
Ich verstehe das mit dem TÜV aber richtig? Im Prinzip kann man ein Stück Blech unter den Schweller mit 0815 Padafix pappen, Rostschutz drüber, der vom TÜV hat den Schraubendreher rein, kommt nicht durch, Plakette drauf und fertig? Das würde mich doch schon schockieren.
Das ist so und war auch vor 30 Jahren schon so und da haben die Autos noch mehr gerostet. Loch im Schweller, dünnes Blech mit Pattex drauf, Unterbodenschutz und dann zum TÜV. Geht alles. Hab damals alles erlebt, ausgeschäumte A-Säulen, Beton in den Holmen, Hauptsache frisch TÜV
Die einzige Methode um das der TÜV feststellen kann ob gepfuscht wurde, deinen Wagen zum röntgen beordern.
Das ist widerrum so teuer, das das keiner beauftragt.
Aber eins stört mich IMMENS beim TÜV.
Der Prüfer sticht mit seinem spitzen Schraubendreher überall die Konservierung (Bitumen, U-Schutz, Rostschutz o.ä.) hinein und beschädigt diese...
MAN zahlt mittlerweile im Schnitt 120€ für des Mist und bekommt sein Wagen "beschädigt" zurück!
Ich mein, in zwei Jahren dann, da gammelts dann an der angestochenen Stelle.
Man müsste da was gegen unternehmen. Eine Petition oder so...
Der TÜV Prüfer MUSS nach seinen Stacheleien, die Stellen wieder versiegeln.
Mich stören da eher die 120. Langsam finde ich die Preise extrem überzogen.
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