Voyager
26.03.2010, 19:35
Hallo,
ich fahre einen Peugeot 106 aus 12/2002 mit HFX Motor (1.1 L, 44 kw).
Leider bereit mir der Kleine seit einigen Tagen Sorgen.
Auf der Fahrt zur Arbeit leuchtete im Armaturenbrett die Anzeige der Motorselbstdiagnose.
Da ich keine Auffälligkeiten feststellen konnte, bin ich zu Peugeot und habe den Fehler auslesen lassen.
Ergebnis: Fehler im Sekundärsystem.
Eine durchgebrannte 30 A Sicherung führte die Fehlersuche schließlich zur Abgasluftpumpe (auch Sekundärpumpe genannt). Diese führt dem KAT in der Kaltstartphase über ein sog. AGR-Ventil am Krümmer Luft zu, damit dieser schneller auf Betriebstemperatur kommt.
Die Werkstatt wollte gleich die Abgasluftpumpe u. AGR-Ventil austauschen. Kostenpunkt insgesamt 550 EUR!! Hiervon schlägt die Pumpe mit 250 EUR und das Ventil mit 75 EUR zu Buche. Der Rest ist Arbeitslohn.
Ich war doch sehr geschockt und habe erstmal abgewinkt.
Beim Schrotti konnte ich schließlich für 25 EUR eine Ersatzpumpe bekommen. Beim Ausbau der alten Pumpe stellte sich jedoch schließlich heraus, dass diese noch tadellos funktionierte. Allerdings stand in dem Schlauch zum AGR-Ventil und in der Pumpe jede Menge Wasser.
Nachdem ich die defekte Sicherung ersetzt hatte, konnte ich an den Stecker zur Pumpe beim Starten des kalten Motors jedoch keine Spannung messen.
Meine Frage wäre daher:
1) Wie wird die Pumpe geschaltet - gibt es irgendwo eine Thermoschalter oder geschieht dies durch ein Signal der Lambdasonde.
2) Wie kommt das Wasser in den Schlauch von der Pumpe?
Deutet dies auf ein defektes AGR-Ventil hin?
3) Kann die Sicherung aufgrund des Wassers in der Pumpe durchgebrannt sein oder ist diese aufgrund des nicht öffnenden AGR-Ventils aufgrund des erzeugten Gegendrucks stehengeblieben?
Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen. Ich bin ziemlich ratlos.
Gruß
voyager