Rhodosmaris
02.12.2014, 09:40
Vor 3 Wochen mache ich telefonisch für heute einen Termin zur 60.000km Inspektion und gebe noch ein paar Kleinigkeiten die zu erledigen sind, mit an.
Vor einer guten Stunde stehe ich an der Theke und wundere mich,daß es so leer und nach Umbau aussieht. Nur ein paar Renaultsstehen im Verkaufsraum.
Mein Auftrag liegt aber bereit und auch der bestellte Leihwagen wartet auf mich.
Die Mitarbeiterin holt den Meister zur Annahme und Arbeitsbesprechung.
Inzwischen habe ich noch meine Servicekarte (Optiway) auf die Theke gelegt und frage nach, ob man diese benötige.
Gerade da kommt der Meister dazu und meint,einen Optiway Auftrag könne er nicht annehmen und außerdem hätte Peugeot vor ein paar Tagen den Werkstattester abgeholt.
Nun kristallisiert sich das Unglaubliche heraus:
Das Autohaus Hofmann mit insgesamt 9 Filialen und über 200 Mitarbeitern hat Insolvenz angemeldet.
Dabei ist die Filiale Ravensburg (bei der ich war) erst vor etwa einem Jahr umgezogen und lief mit dem Autohaus Arnegger (Renault) in einem Gebäude zusammen weiter.
Etwa diesen August wurde das Autohaus Arnegger dann durch Hofmann übernommen und nun die Insolvenz.
Aber schön für mich daran ist, daß ich extra einen Tag Urlaub genommen und nun für nix 65km mehr auf der Uhr stehen habe.
Natürlich wurde ich nicht informiert, der Termin wurde nicht gekanzelt und auch die Homepage zeigt keinerlei Hinweis auf eine Schließung.
Jetzt warte ich auf den Rückruf der Geschäftsleitung und werde heute noch bei Peugeot Deutschland vorsprechen.Die werden aber alles auf den Händler abwälzen - okay, der hat auch Schuld an der Desinformation.
Für mich spiegelt die Geschichte das momentane Geschäftsgebaren von Peugeot Deutschland wider.
Ich bin sauer!!!
ciao Maris
