Unbekannt
11.06.2010, 17:55
Hallo PUG-Freunde,
will hier ein Erfahrung loswerden, die ich nach dem Tanken an einer "Ganz Freien" Tankstelle machte - also nicht z.B. BFT und sonstige Verbands- oder Genossenschafts-Ableger.
Vor ein paar Tagen hatte ich den 605 meiner ZE (Zweitbeste Ehehälfte.) Der Tank war ratzfatz leer (klar), so daß ich auf dem Weg zur Autobahn gleich bei erster Gelegenheit die geringfügig fehlenden 80 Liter reinlaufen ließ.
Ich hatte dann, bis der Tank leer war, fast nur Autobahn zu fahren, anschließend höchstens noch 25 km Bundesstrasse. Da ich nachts unterwegs war und die Autobahn vollkommen frei war, konnte ich ohne Tempowechsel und Beschleunigungsorgien zügig durchfahren. Obwohl ich dabei permanent nur im Bereich zwischen 150 und 160 km/h war, lag der Verbrauch bei weit über 12 Liter/100km. Die Kühlwassertemperatur war dabei dauerhaft einen Tick über dem gewohnten Autobahnwert.
Sonst liegt der Verbrauch bei dieser Dauergeschwindigkeit bei max. 10,5 Liter.
Zu Beginn der Rückfahrt tankte ich bei einer OMV, also einer Markentankstelle, den leeren Tank nun wieder voll - Eurosuper 95. Die Rückfahrt bot die selben Fahrbedingungen: Nachts auf leerer Autobahn, Dauergeschwindigkeit 150 - 160. Nach ein paar Km mit dem Markensprit merkte ich bereits, dass die Kühlwasseranzeige wieder die gewohnte Temperatur zeigte. Zu Hause dann wieder vollgetankt, der Tank war diesmal nicht ganz leer, und nachgerechnet: 10,4 Liter/100 km.
Bis jetzt war ich der Meinung, dass sich die Spritqualität zwischen freien und Markentankstellen heutzutage nicht mehr unterscheidet; abgesehen davon dass der eine oder andere ein Additiv für Werbezwecke zumischt.
Gibt es doch noch Ausrutscher? Was habt Ihr für Erfahrungen?
Gruß - Spargel