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Peugeot 405 Forum Bald ist TÜV aber ...

kdh 17.10.2012, 14:42
Hallo allerseits,

ich fahre seit gut einem Jahr einen 405 SRI Bj. 4/1991 mit 88 kW und muß bald zur HU. Jetzt stehe ich vor der Entscheidung, die notwendigen Reparaturen zu machen oder ein anderes Auto zu kaufen. Ein Problem habe ich z. B. mit der Handbremse (Scheibenbremse hinten). Die Handbremse zieht erst auf den letzten Zacken, also habe ich mal unter's Auto geschaut und mich gewundert, daß da überhaupt was bremst. Der rechte Seilzug hängt meist daneben, läßt sich aber auch nicht vernünftig einbauen. Ich habe den Verdacht, daß da mal was gebastelt wurde, denn auf dem Bild Peugeotboard-de/38038-handbremse-nachstellen-Dateien/file_004.jpeg in einem Forenbeitrag ist der Einstellmechanismus offensichtlich längs eingebaut. Vielleicht kann mir einer von Euch ein Foto machen, denn mein Haynes-Handbuch läßt sich nur sehr flüchtig dazu aus. Könnte auch sein, daß etwas bei mir fehlt.

Weiteres Problem und wahrscheinlich Auslöser für die eventuelle Bastelei: Der Hebel für die rechte Handbremsbetätigung an der Bremszange sitzt fest. Bevor ich da was abbreche zunächst die Frage nach einer Zerlegemöglichkeit ohne Zerstörung.

Zu meinen Kenntnissen: Ich schraube seit mehr als 30 Jahren (ja ja, bin schon etwas älter ) an Autos und Motorrädern, hatte aber noch keinen Peugeot dabei. Und jeder Hersteller hat ja so seine eigenen Vorstellungen. Werkzeug ist genug vorhanden, denke ich, daran sollte keine Reparatur scheitern.

Ich würde mich freuen, ein paar erfolgversprechende Tipps zu lesen.

Gruß

Klaus-Dieter
kdh 25.10.2012, 19:26
So, geschafft. Die Handbremse geht wieder. Ich habe mich mal 10 Minuten mit der ganzen Mimik beschäftigt und dann neu sortiert. Den rechten Hebel der Handbremse habe ich auch gängig gemacht, soweit das von außen machbar war. Immerhin ist er erstmal leichtgängig ohne abgefallen zu sein

Nächste Baustelle: Die hydraulische Leuchtweitenregelung. Ich habe festgestellt, daß ein Zylinder am Scheinwerfer undicht war und ein Anschluß am Drehregler. In beiden Fällen handelt es sich um feinste Risse in den Stutzen der Entlüftung und die sind mit dem bloßen Auge gar nicht erkennbar gewesen. Erst unter Druck konnte ich erkennen, daß und wo Flüssigkeit austritt. Ich habe kurze Stücke von dem guten alten Kunststoffbenzinschlauch drübergezogen und -voila - dicht. Nun ist aber auch der Drehregler altersschwach, hält also nicht mehr seine eingestellte Position. Da ich noch kein brauchbares Ersatzteil auftreiben konnte, denke ich über eine Reparatur nach. Grund für die 'Haltungsschwäche' ist ein abgebrochenes Eckchen (eins von zwei) im Regler, welches sich in einer Verzahnung des Gehäuses halten sollte. Ich werde aus Federstahlblech einen Streifen zurechtbiegen, der dann so drapiert wird, daß er mindestens so gut wie das Original die Haltefunktion übernehmen kann. Werde ich mal in den nächsten Tagen angehen. Kostet ein bißchen Zeit, aber kein Geld und wenn's funktioniert, ist es gut.

Gruß

Klaus-Dieter