Orion
05.02.2012, 19:27
Den Werbeslogan von Peugeot, diesen winterfest zu machen, muss ich wohl wörtlich nehmen.
Denn seit minus 14 bis minus 20 Grad bin ich täglich in der Werkstatt. Meist fährt er ca. 3 km, dann nach jeden Starten ca. 10 m, nachdem sich etwas Diesel eingefunden hat. Gut das die Werkstatt nicht so weit ist und die Batterie gut. Da schaffte ich das mit ca. 50 Startergängen.
Am ersten Tag Dieselfilter ohne Ergebnis gewechselt. Spiritus und Fließmittel ohne Erfolg in den Tank geschüttet. An 3 Tagen hintereinander 30 min in der warmen Werkstatt aufgetaut. Sonst geht nichts.
Ich frage mich, wie das kommende Arbeitswoche werden soll. Schließlich ist man auf den Pkw angewiesen und erwartet bei der Preisklasse auch einen Winterbetrieb wenigstens bis an die 20 Grad minus.
Es soll ja Kraftstoffheizungen geben, die man vor dem Dieselfilter einbaut. Was ist aber wenn sich die Stelle bereits am Tank bildet? Sollte er es nicht auch so tun?
Klar, bei minus 18 oder 20 Grad kann das mal passieren, aber nicht immer, da laufen ja billigere Fahrzeuge auch noch recht und schlecht...
Was muss man nachrüsten, damit man ein vollwertiges Fahrzeug hat? Ich bin echt sauer, weil ich etwas mehr als große Sprüche von Peugeot für den Winterbetrieb erwartet habe. Ich wohne im Mittelgebirge Deutschlands und nicht in Südfrankreich. Dann sollten die schreiben, im Winterbetrieb nur bis minus 10 Grad geeignet!
Ergänzung am 6.2.12:
Mittlerweile habe ich gehört, dass es sich wieder mal um eine Krankheit vom 4007-mer handeln soll und Peugeot beheizbare Filter für 200 EUR/STück anbietet, die man natürlich selber bezahlen soll. Das bedeutet, dass der Kunde für Fehler von Peugeot geradestehen und auch noch mit jedem Wechsel des teuren Filters die Heizung mit erneuern soll? Ob man im neuen Filter nur den Einsatz wechselt oder den ganzen mit Heizung habe ich noch nicht gehört. Auch würde der Filter das Problem nicht lösen, wenn schon am Tankfilter die Probleme auftreten.