Peugeot Forum Hero

PEUGEOTBOARD.DE

DAS ULTIMATIVE PEUGEOT FORUM ARCHIV

Anregungen, Kritik & Fragen DEUTSCHE Rechtschreibung und IHRE Problematik

TheSoundman 09.12.2009, 09:37
chris308pl schrieb:
oder man geht zum chef und sagt: ey alta! geld!
(auf deutsch: guten tag chef! ich hätte gerne eine lohnerhöhung)

der guckt einen dann auch nur dumm an.
Hessi01 schrieb:
kommt auf den Chef an.:-D
Und wenn der Scheff ;-) Türke ist wird er wohl in einem einwandfreiem Türkisch folgendes antworten:

Efendim? Rica lütfen ofis çıkmak. Sadece tekrar gelebilir eğer terbiyeli olmak. Sağol! Eyvallah!

[img width=45]http://www.smilie-harvester.de/smilies/ROFL/rofl1.gif[/img]

Gruß

TS
chris308pl 09.12.2009, 10:31
et gab da aber noch son typ, der meinte er würde studieren usw. der war auch lustig. evtl ist das ja das was rh meint und nicht finden kann :-D
Unbekannt 09.12.2009, 20:55
Ey Soundman,

wenn Chefe sagen nix Geld, dann ich sagen:

Achmed lacht net!


Ok - das war der spaßige Teil.

Mir ist der Einzelne sch...egal, der die Meinung vertritt, er könne darauf verzichten, ein halbwegs gebrauchsfähiges Deutsch zu sprechen, zu schreiben und lesen zu können.

Mir ist auch egal, daß das Verbraucherschutzgesetz immer weiter aufgeblasen werden muß, weil bereits ein guter Teil der Nation zu ungebildet ist, Verträge zu lesen und zu verstehen, deshalb jeden Dreck unterschreibt und hinterher "Betrug" schreit.

Mir ist nur nicht egal, daß ich immer wieder höre ".... meine Kinder sollen es besser haben", aber Mama und Papa nicht in der Lage sind, ihre Kinder bei den (Deutsch-)Hausaufgaben zu unterstützen, weil sie seit ihrem Schulabschluß in ihrer Faulheit und Scheißegalität entweder selbst auf das Niveau eines Zweitklässlers zurück gefallen sind oder ihre Kinder sich selbst überlassen. "Soll der Lehrer doch ...." oder "Das Bildungssystem ist Sche..e". Letzteres stimmt zwar, jedoch entbindet das keineswegs von der Pflicht der Fürsorge gegenüber seiner Kids.

Hessie,
sogar ich als Österreicher habe es geschafft, daß mein Sprößling derzeit ein techn. Studium durchzieht.

Aber weiter im Text:
In den vorhergehenden Postings stehen lustige Hinweise zum Umgang mit Chefs. Hand aufs Herz - wer würde sich nicht wünschen, daß seine Tochter oder sein Sohn, die "es besser haben sollen", zu den künftigen Chefs gehören?

Chefs, die keinen Geschäftsbrief formulieren können? Fragt mal bei der Handelskammer, warum sich dort ausländische Firmen beschweren, daß deren Fremdsprachenkorrespondenten die deutschsprachigen Geschäftsbriefe nur teilweise übersetzen können: Weil mittlerweile in Deutschland längst nicht mehr das Gros der Sachbearbeiter bzw. Geschäftsleute in der Lage ist, Texte verständlich zu formulieren und dann auch noch trotz Auto-Korrektur (leichter gehts nimmer) mit möglichst wenig Tipp- und Interpunktionsfehlern in eine Email oder einen Brief zu verwandeln.

Leider sieht die Praxis, wie ich sie erlebe, so aus, dass ich derzeit ca. 40 % der Berweber (ca. die Hälfte der Bewerber hat akademischem Abschluß) die sich als ausgebildete Kaufleute oder IT-Techniker für eine Vertriebsaufgabe in unserem Haus interessieren, aufgrund ihrer vor Fehler strotzenden Bewerbungsunterlagen schon in der ersten Selektion ablehne. Chef will davon jeder werden; jeder erklärt in seiner Bewerbung, unternehmerisch zu denken, Führungsqualitäten zu besitzen, sich zu bewerben, weil er Karriere machen möchte ..... und, wo ist das Zeug zum Chef? Soll ich so jemanden auf Kunden in der obersten Konzern-Managementebene loslassen? Jemanden, der keine Ahnung hat, warum in einem Vertrag an einer bestimmten Stelle ein Komma steht? Jemanden, der nicht den einfachsten Vertrag selbst formulieren kann? Der den Auftrag eines Kunden nicht fehlerfrei auf einen Vordruck bringt?

Jetzt frage ich nochmal diejenigen, die weder Wert auf sprachliche Bildung legen noch ihren Kids und anderen als Vorbild vorangehen wollen: Soll Dein Sohn oder Deine Tochter Chef werden oder genau so bescheuert bleiben wie Du und damit ein Leben lang zu den Geringverdienern gehören?

Gruß - Spargel
chris308pl 12.12.2009, 08:37
super geiler text, spargel! dem ist nichts hinzu zu fügen
Unbekannt 15.12.2009, 18:41
Ich kann´s mir nicht verkneifen......

Am Wocheende mußte ich wegen einer evtl. SW-Neuentwicklung eine Marktanalyse ausarbeiten.

Zielgruppe: Unis/Fachhochschulen in D-A-CH

Mich hat es fast auf den Hintern gesetzt, als mir die folgenden Zahlen offenbar wurden:

An unseren deutschen Unis kommt auf 2,6 bis 7,6 Studenten ein Universitäts-Mitarbeiter - also alle, vom Hausmeister, über die Verwaltungsmitarbeiter bis zu den Professoren.

Und auf einen Professor kommen 40 bis 70 Studenten. Nein, nicht alle gleichzeitig im Hörsaal, sondern vom 1. bis 12. Semester!!

Was sind diese Unitäten? Wirklich Bildungsstätten? Oder Forschungsfabriken, die von der Industrie für Forschungsarbeiten (viel) gutes Geld nehmen und dabei das vergessen, was sie eigentlich mal waren - Bildungsstätten für unseren Elite-Nachwuchs.

Wer kassiert diese Einnahmen? Nun, die meisten Unis sind in staatlicher Hand, einige gehören den Bundesländern und ein paar sind kommunale Einrichtungen.

Sch... Bildungssystem, in das Merkel und (Sch)westerwelle noch mehr Geld hineinstecken wollen. Für was? Sollen sie erstmal das tun, wofür sie da sind - lehren.

Gruß - Spargel
Hessi01 15.12.2009, 19:35
na da bin ich aber froh das ich auf der Baumschule und nicht auf der Unität war.


Ich kann mit dem erlernten mein Geld verdienen.


beste Grüße
hessi01
Unbekannt 16.12.2009, 10:25
Na ja, verglichen mit dem, was man heute behauptet an Ausbildungsqualität zu liefern und dem, wo ich mich herumgedrückt habe, müßte ich meine Schulen auch als "Brettergymnasium" bezeichnen.

Eigentlich müßte ich nach den heutigen Ausbildungsstandards im Maschinenbau auf der Ausbildungsstufe eines Azubi stehen und nach dem damaligen Standard meiner ehemaligen Wirtschafts-HS dürfte mein Abschluß-Diplom höchstens dazu taugen, das Kassenbuch einer Pommes-Bude zu führen.

Das ist die Theorie, von der unsere Bildungsträger und -politiker reden - aber die Qualität scheint im Vergleich zu heute genau umgekehrt zu sein. Nehmt mir diese Worte nicht übel, falls Ihr (noch) jünger seid wie ich, aber mit welchen Koryphäen wir jeden Tag zu tun haben, egal ob in der IT-/Software/Hardware, Vertrieb, Finanzcontroller und egal in welcher Managementebene ....... - manchmal biegen wir uns vor lachen, manchmal geben wir vor Verzweiflung ganz einfach auf.

Gruß - Spargel
rh29 16.12.2009, 12:35
Spargel schrieb:

Was sind diese Unitäten? Wirklich Bildungsstätten? Oder Forschungsfabriken, die von der Industrie für Forschungsarbeiten (viel) gutes Geld nehmen und dabei das vergessen, was sie eigentlich mal waren - Bildungsstätten für unseren Elite-Nachwuchs.
wenn es denn wenigstens so wäre, dass dabei auch vermehrt praktisches wissen ankommen würde...

hier bei uns gibts diplomanden, die können dir in allen farben und formen schrauben berechnen, schaffen es aber nicht, in der werkstatt selbige auch zu finden. erst vor einer woche hat mich einer gefragt, warum es hier kein werkzeug gibt, um die schrauben richtig festzuziehen. der knilch wollte wirklich einen labortisch mit einem drehmomentenschlüssel zusammenbauen, weil man mit nem steckschlüssel "überhaupt kein gefühl hat und die gefahr besteht, dass man die schrauben (anmerkung: M8, v2a) überdreht und abreißt".
Unbekannt 16.12.2009, 16:18
Über folgenden Witz haben wir schon vor 35 Jahren gelacht:

Was ist der Unterschied zwischen einem
Dipl.-Ing. (FH) und
Dipl.-Ing. (TU)

Der eine weiß, warum "es" gehen müßte,
der andere kann "es" darüber hinaus auch bauen.

Gruß - Spargel